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© Reuters (RNSP)/Dave Hunt
Bildrechte: Reuters (RNSP)/Dave Hunt

Amber Heard und Johnny Depp bei Anhörung in Australien

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    Amber Heard räumt Mitschuld ein: Geldstrafe

    US-Schauspieler Johnny Depp und seine Frau Amber Heard müssen in Australien eine Geldstrafe zahlen, weil sie ihre zwei Hunde 2015 bei der Einreise nicht deklariert hatten. Heard als Besitzerin der Terrier hatte überraschend ihre Mitschuld eingeräumt.

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    Die Richterin verurteilte das 29-jährige Frauchen als Halterin von "Pistol" und "Boo" zu einer Geldstrafe von umgerechnet 680 Euro. Das Promipaar war eigens zu dem Verfahren nach Southport an der Ostküste angereist. In der Anhörung wurde dann ein Video eingespielt, in dem es sein Bedauern über den Zwischenfall äußerte.

    Einreise mit gefälschten Dokumenten

    Sie seien damals übermüdet gewesen, erklärten Heard und Depp. Die Hunde nicht anzumelden, sei ein Versehen gewesen. Heard gab sogar zu, ein gefälschtes Einreisedokument besorgt zu haben. Die Staatsanwaltschaft verzichtete daraufhin auf den schwerwiegenden Anklagepunkt der illegalen Einfuhr der Tiere. Das hätte mit zehn Jahren Haft bestraft werden können. Sie hielt lediglich den Vorwurf der Dokumentenfälschung aufrecht.

    Depp und Heard hatten die Hunde im vergangenen Mai wieder ausgeflogen, nachdem der Agrarminister gedroht hatte, sie einschläfern zu lassen. Bis zur Anhörung hatte Heard stets beteuert, auf unschuldig plädieren zu wollen. Australien hat strikte Quarantänebestimmungen, damit keine Tierkrankheiten wie Tollwut in das Land eingeschleppt werden. Um Haustiere einzuführen, muss eine Erlaubnis beantragt werden. Nach der Ankunft ist zudem eine Quarantäne von mindestens zehn Tagen nötig.