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Ein Verdi Banner vor dem Amazon-Logistik-Zentrum in Werne, Nordrhein-Westfalen.
© dpa-Bildfunk/Guido Kirchner
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Ein Verdi Banner vor dem Amazon-Logistik-Zentrum in Werne, Nordrhein-Westfalen.

Die Gewerkschaft Verdi hat am Dienstag auch die Beschäftigten des Amazon-Standorts Leipzig zum Streik aufgerufen. Streikleiter Thomas Schneider sagte, er rechne damit, dass sich rund 400 Mitarbeiter an dem Ausstand beteiligen. Der Streik solle 24 Stunden dauern. Am Montag hatte Verdi bereits in Bad Hersfeld (Hessen), Rheinberg und Werne (beide Nordrhein-Westfalen) und Koblenz (Rheinland-Pfalz) zum Streik aufgerufen. Die Gewerkschaft zielt damit auf das umsatzträchtige Geschäft vor Ostern.

Amazon verweigert seit sechs Jahren Tarifverhandlungen für die 13.000 Mitarbeiter

Amazon erklärte, dass die Streiks keinen Einfluss auf pünktliche Lieferungen hätten, denn die Mehrheit des Personals komme zur Arbeit. Verdi kämpft seit rund sechs Jahren für die Aufnahme von Tarifverhandlungen beim US-Versandriesen. Amazon hat in Deutschland zwölf Warenlager an elf Logistikstandorten und beschäftigt nach eigenen Angaben rund 13.000 Festangestellte.

Verdi ruft zu Streiks bei Amazon rund um das Ostergeschäft auf

Kurz vor den Osterfeiertagen hat die Gewerkschaft Verdi zu Streiks beim Onlinehändler Amazon aufgerufen. An Standorten in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz wurde die Arbeit niedergelegt. Die Streiks sollen teils mehrere Tage andauern.

In Rheinberg und Werne wird Amazon bereits bestreikt

Die Gewerkschaft Verdi hat rund um das Ostergeschäft Streiks beim Onlinehändler Amazon angekündigt. An den Standorten Rheinberg und Werne in Nordrhein-Westfalen legten die Beschäftigten bereits in der Nacht zum Montag die Arbeit nieder, die Streiks sollen bis Donnerstag andauern, wie Verdi am Montag mitteilte. Im hessischen Bad Hersfeld soll die Arbeit bis Dienstag ruhen, in Koblenz in Rheinland-Pfalz am Montag.