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Dobrindt: "Die GroKo ist besser als ihr Ruf" | BR24

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Alexander Dobrindt, Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, hat sich für eine Fortführung der Großen Koalition bis 2021 ausgesprochen. Trotzdem hält er einen personellen Wechsel im Kabinett für überlegenswert.

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Dobrindt: "Die GroKo ist besser als ihr Ruf"

Alexander Dobrindt, Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, hat sich für eine Fortführung der Großen Koalition bis 2021 ausgesprochen. Trotzdem hält er einen personellen Wechsel im Kabinett für überlegenswert.

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CSU-Chef Markus Söder hat zum Auftakt der CSU-Klausur in Seeon eine Umbildung des Bundeskabinetts gefordert. Unterstützung erhält er dabei von Alexander Dobrindt.

Dobrindt über Kabinett: "Neue Dynamik schaffen"

"Wenn man bis 2021 weiterregieren will, und wir wollen das, muss man sich überlegen wie man neue Dynamik schaffen kann. Man muss zur Kenntnis nehmen, dass diese Koalition nicht überall gleich beliebt ist. Aber die GroKo ist besser als ihr Ruf. Aber ihr Ruf ist eben da und daran muss man arbeiten." Alexander Dobrindt

Namen von Ministern, die seiner Ansicht nach ausgewechselt werden sollten, nannte Dobrindt auch auf Nachfrage nicht. "Es wäre unfair, wenn man jetzt Namen nennen würde", sagte er in der radioWelt auf Bayern 2.

Dobrindt zeigt Verständnis für Bauern-Proteste

Den Protest der Bauern am Rande der Klausur in Seeon könne er gut verstehen, sagte Dobrindt.

"Es gibt ja viel nachvollziehbare Kritik der Bauern an der Brüsseler Politik. Da ist es verständlich, wenn man sich da bei der CSU Gehör verschaffen will. Es gab dann gute Gespräche am Rande der Demonstration." Alexander Dobrindt

Austausch mit AKK über Sicherheitsfragen

Das heute bevorstehende Treffen mit der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer stehe ganz im Eindruck der aktuellen Sicherheitslage, so Dobrindt.

"Annegret Kramp-Karrenbauer kommt zu uns in ihrer Funktion als Bundesverteidigungsministerin. Im Vordergrund steht die Frage: Wie können wir mit unserer Bundeswehr unseren Beitrag für die NATO noch besser leisten. Über diese Fragen werden wir uns heute austauschen." Alexander Dobrindt