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"Alan Kurdi": Flüchtlinge auf Malta angekommen | BR24

© REUTERS/Darrin Zammit Lupi

"Alan Kurdi": Flüchtlinge auf Malta angekommen

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    "Alan Kurdi": Flüchtlinge auf Malta angekommen

    Die verbliebenen 62 Migranten vom Rettungsschiff "Alan Kurdi" sind von Militärbooten nach Malta gebracht worden. Sie sollen von Deutschland, Frankreich, Portugal und Luxemburg aufgenommen werden.

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    Für die 62 Menschen an Bord des Rettungsschiffs "Alan Kurdi" im Mittelmeer hat das Warten ein Ende. Auf Militärbooten erreichten sie den Hafen von Maltas Hauptstadt Valletta. Zwei erkrankte Frauen waren bereits zuvor nach Malta gebracht worden.

    Die "Alan Kurdi" von der Organisation Sea-Eye durfte nicht in Valletta einfahren. Auch die 64 Migranten bleiben nicht in Malta. Sie werden nach Deutschland, Frankreich, Portugal und Luxemburg gebracht, teilte die maltesische Regierung mit. Das Land könne "diese Last nicht allein tragen", schrieb der maltesische Regierungschef Joseph Muscat auf Twitter.

    Keine Hafeneinfahrt in Italien und Malta

    Das Rettungsschiff "Alan Kurdi" hatte die Menschen am 3. April vor der libyschen Küste gerettet. Das Schiff bekam nirgendwo eine Genehmigung, in einen sicheren Hafen einzufahren, da Italien und Malta auf eine Verteilung der Menschen auf andere EU-Länder pochten.

    "Es ist einfach nicht erklärbar, warum es notwendig war, dass die Leute während der langen Verhandlungen an Bord bleiben mussten, während Regierungen über 64 Einzelschicksale verhandelten." Gorden Isler, Vorsitzender von Sea-Eye.

    Deutschland hatte sich bereits vor einer Woche bereit erklärt, einige der Geflüchteten aufzunehmen. Allerdings fühle sich die Bundesregierung nicht alleine für das Schicksal der 64 Migranten zuständig, hatte Innenminister Horst Seehofer betont.