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Aktienmärkte in Asien im Minus

Die Anleger an den Börsen in Asien halten sich zurück, die Bilanzsaison geht weiter und der Euro bleibt über 1,16 Dollar. Von Yvonne Unger

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Die meisten Aktienmärkte in Asien notieren im Minus – auch der Nikkei in Tokio. Begründet wird das mit dem steigenden Yen. Das belastet exportorientierte Werte. Insgesamt sei aber nicht mit anhaltendem Druck auf die Kurse zu rechnen, sagten Analysten. Der Shanghai Composite, der wichtigste Aktienindex in China, verliert 0,2 Prozent. An der Wall Street bewegten sich die Kurse gestern nur wenig. Der Dow Jones schloss 0,2 Prozent im Minus.

Ebay enttäuscht die Anleger

Ebay hat die Anleger vor einem mauen Geschäftsverlauf in diesem Quartal gewarnt. Wie der Internet-Händler gestern nach Börsenschluss in den USA mitteilte, dürfte der bereinigte Gewinn je Aktie im Zuge von Investitionen ins Marketing und der Umgestaltung der Ebay-Plattform am Ende bei 46 bis 48 Cent liegen. An der Wall Street kam das nicht gut an. Nachbörslich fielen Ebay-Aktien um mehr als 5 Prozent. Nach dem Zinsentscheid der EZB ging es beim DAX zunächst aufwärts. Doch dann teilte EZB-Chef Draghi mit, dass man im Herbst über die Zukunft des Anleihekaufprogramms reden wolle. Der deutsche Leitindex schloss minimal im Minus bei 12.447 Punkten. Gold wird etwas teurer – Öl ebenso. Das Barrel Nordseeöl der Sorte Brent kostet rund 49,30 Dollar. Auch heute stehen einige Quartalszahlen an – unter anderem von Vattenfall, Vodafone, General Electric. Der Euro tendiert in etwa auf dem Niveau, auf das er gestern geschnellt ist. Grund dafür waren ja Spekulationen auf ein baldiges Ende der ultralockeren Geldpolitik. Der Euro ist jetzt 1,16 25 Dollar.