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Mobilität: Aiwanger sieht China als Vorbild | BR24

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Am ersten Tag seiner Chinareise hat Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) gemeinsam mit Unternehmern die BMW-Niederlassung in Shanghai besucht. Das Thema: Die Mobilität der Zukunft, mit der es in China rascher vorangeht als in Deutschland.

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Mobilität: Aiwanger sieht China als Vorbild

Am ersten Tag seiner Chinareise hat Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) gemeinsam mit Unternehmern die BMW-Niederlassung in Shanghai besucht. Das Thema: Die Mobilität der Zukunft, mit der es in China rascher vorangeht als daheim in Deutschland.

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China gilt beim Thema Mobilität als besonders experimentierfreudig und innovativ. Das ist für bayerische Automobilhersteller eine große Chance, sagt Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nach seinem Besuch bei BMW in Shanghai:

"Der chinesische Markt ist hier auch ein großes Forschungslabor, wo modernste Technik schneller und besser akzeptiert wird als in Deutschland. Der Chinese ist weniger skeptisch. Damit wird die Technik vorangetrieben und wird auch nach Deutschland reimportiert." Hubert Aiwanger (FW), bayerischer Wirtschaftsminister

Vernetzung mit der digitalen Welt

Besonders intensiv forscht BMW in Shanghai derzeit am autonomen Fahren und an der Vernetzung der persönlichen digitalen Welt mit dem Auto, indem zum Beispiel während der Fahrt Apps vom Handy genutzt werden können. Diese Vernetzung von Handy und Auto ist für chinesische Kunden extrem wichtig und damit auch für die bayerischen Autobauer. Schließlich wollen sie auf dem für sie bedeutenden chinesischen Automobilmarkt mithalten. Für BMW etwa ist China der größte Einzelmarkt mit über 500.000 verkauften Autos.

Keine Angst vor Know-how-Klau

Die Gefahr, durch das Engagement in China auch Know-how an die Volksrepublik zu verlieren, sollte den bayerischen Firmen bewusst sein, abschrecken lassen sollten sie sich von der Angst vor einem Datenklau aber nicht, rät der bayerische Wirtschaftsminister den Unternehmern, die ihn auf seiner Chinareise begleiten:

"Wenn wir hier nicht tätig werden, dann würde all das gar nicht geschaffen, was man klauen kann. Also insofern müssen wir mit einem gewissen Restrisiko auch reingehen. Denn wenn wir ganz Nummer sicher gehen wollen bei allem, dann müssten wir in Deutschland bleiben und dürften gar nicht nach China exportieren." Hubert Aiwanger (FW), bayerischer Wirtschaftsminister

Peking macht Tempo bei neuen Antriebstechniken

China drückt übrigens nicht nur beim autonomen, intelligent-vernetzten Fahren auf die Tube, sondern auch bei der E-Mobilität. Schließlich hat die Regierung hier ein klares Ziel formuliert: Bis 2025 sollen mindestens 20 Prozent der Autos in China mit neuen Antrieben fahren.