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Air Canada korrigiert Gewinnziele wegen Boeing 737-Flugverbot | BR24

© dpa-Bildfunk/Darryl Dyck

Flugzeug vom Typ Boeing 737 Max 8 der Fluggesellschaft Air Canada

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    Air Canada korrigiert Gewinnziele wegen Boeing 737-Flugverbot

    Die Fluggesellschaft Air Canada streicht wegen des Flugverbots für die Boeing 737 Max 8 ihre Gewinnziele für das Jahr 2019. Die Airline arbeite weiter an einem Notfallplan, um mit der Situation umzugehen, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

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    Das nach dem Absturz einer Boeing 737 Max 8 in Äthiopien verhängte Flugverbot für diesen Flugzeugtyp setzt der größten kanadischen Fluggesellschaft zu. Hintergrund sind die Kosten für die Umbuchung der Passagiere der 24 Maschinen vom Typ Boeing 737 Max 8 in der Flotte von Air Canada. Jeder Tag, an dem die Flugzeuge nicht eingesetzt werden können, verursacht bei den Airlines Kosten, unter anderem weil sie Ersatzflugzeuge einsetzen und Piloten und Flugbegleiter umdisponieren müssen.

    Aufgabe der Gewinnziele von Air Canada für 2019

    Erst Ende Februar hatte Air-Canada-Chef Calin Rovinescu seine Gewinnziele für die Jahre 2019 bis 2021 angehoben. So sollten 19 bis 22 Prozent des Umsatzes als operativer Gewinn beim Unternehmen hängen bleiben. Das investierte Kapital sollte sich mit 16 bis 20 Prozent verzinsen. Dies hält das Management jetzt zumindest im laufenden Jahr nicht mehr für realistisch. Für 2020 und 2021 hielt Rovinescu die Prognose jedoch aufrecht.

    Startverbote für die Boeing 737 Max 8

    Am Mittwoch hatte die US-Luftfahrtbehörde FAA als Reaktion auf den Absturz einer Boeing 737-Max-8 in Äthiopien und den Crash einer baugleichen Maschine im Oktober in Indonesien ein Startverbot für den Flugzeugtyp verhängt. Vor den USA hatten als Folge des Unglücks in Äthiopien bereits die EU und zahlreiche andere Länder wie Kanada Startverbote für die 737 Max erlassen. Boeing selbst hatte am Mittwoch ein weltweites Startverbot für alle 371 bislang ausgelieferten Maschinen des Verkaufsschlagers empfohlen.