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AfD-Auslandsspende: Ermittlungen gegen Weidel und drei andere | BR24

© dpa-Bildfunk/Wolfgang Kumm

Alice Weidel, Fraktionsvorsitzende der AfD

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    AfD-Auslandsspende: Ermittlungen gegen Weidel und drei andere

    Die Staatsanwaltschaft Konstanz ermittelt wegen einer dubiosen Spende aus dem Ausland gegen die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel sowie drei andere AfD-Mitglieder. Es besteht der Verdacht auf Verstoß gegen das Parteiengesetz.

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    Die Staatsanwaltschaft Konstanz hat wegen der dubiosen Spenden aus der Schweiz Ermittlungen gegen die AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Alice Weidel, eingeleitet. Es bestehe der Anfangsverdacht des Verstoßes gegen das Parteiengesetz, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 hatte ein Schweizer Unternehmen Überweisungen an den AfD-Kreisverband Bodensee getätigt, wo Weidel ihren Wahlkreis hat.

    Vier AfD-Mitglieder betroffen

    Nach der Ausweitung auf Weidel richte sich das Ermittlungsverfahren "nunmehr gegen vier Personen", teilte die Staatsanwaltschaft mit. Bei der Spende aus der Schweiz handelte es sich Berichten zufolge um mehr als 132.000 Euro in 18 Einzelspenden. Parteispenden aus Nicht-EU-Staaten sind grundsätzlich illegal.

    AfD-Vorstand sieht kein Verschulden

    Der AfD-Bundesvorstand hatte sich am vergangenen Freitag hinter Weidel gestellt. Die Vorwürfe "entbehren jeder Grundlage", hieß es in dem Beschluss. Der Vorstand sehe "keinerlei Verschulden" bei der Fraktionschefin. Der Kreisverband Bodensee hatte das Geld zurückgezahlt, allerdings erst Monate nach dem Eingang auf das Konto.

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    • BR24 Redaktion