BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Änderungen ab Oktober: Reisewarnungen, Winterzeit, Zahnersatz | BR24

© picture alliance

Ab dem 1. Oktober stehen wieder einige neue Gesetze und Regelungen an.

15
Per Mail sharen

    Änderungen ab Oktober: Reisewarnungen, Winterzeit, Zahnersatz

    Ab Oktober stehen wieder einige neue Gesetze und Regelungen an: Die Zeitumstellung ist immer noch nicht vom Tisch, neue Corona-Maßnahmen werden veranlasst, der Zuschuss zum Zahnersatz wird erhöht. Die wichtigsten Änderungen im Überblick.

    15
    Per Mail sharen

    Für Corona-Risikogebiete gelten automatisch Reisewarnungen

    Die Einstufung als Corona-Risikogebiet zieht ab Oktober automatisch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes nach sich. Das sehen die neuen Regelungen für Reisewarnungen und Reisehinweise vor, die das Kabinett am Mittwoch beschlossen hat. Ab dem 1. Oktober gilt für alle Länder ein einheitliches System in Bezug auf Reisewarnungen und -hinweise, das die Covid-19-Risiken zum Ausgangspunkt hat. Das Robert-Koch-Institut (RKI) legt die internationalen Risikogebiete fest, nachdem es die Infektionszahlen qualitativ bewertet hat, und veröffentlicht sie in Abstimmung mit dem Bundesgesundheitsministerium, dem Auswärtigem Amt und dem Bundesinnenministerium.

    Zeitumstellung: Die Uhr wird wieder auf Winterzeit gedreht

    In der Nacht von Samstag, 24. Oktober 2020, auf Sonntag, 25. Oktober 2020, werden in Deutschland die Uhren wieder auf Winterzeit - oder genauer gesagt auf die normale Mitteleuropäische Zeit (MEZ) - umgestellt. Der Zeiger wird also um 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr zurückgestellt.

    Der Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit ruft schon seit Langem viele Gegner auf den Plan. Viele Menschen haben von dem Hin und Her genug. Deshalb startete die EU-Kommission 2018 eine europaweite Online-Befragung zur Zeitumstellung. Das Ergebnis: 84 Prozent der Teilnehmer forderten die Abschaffung der Zeitumstellung. Eigentlich sollte deshalb 2021 mit der Zeitumstellung Schluss ein. Das Problem aber ist, dass sich die Mitgliedsstaaten der EU bisher nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen. Soll künftig Sommer- oder Winterzeit gelten? Fehlende Absprachen könnten einen Flickenteppich verschiedener Zeitzonen innerhalb der EU ergeben oder das ganze Vorhaben noch zum Scheitern bringen.

    Der Festzuschuss zum Zahnersatz wird erhöht

    Zahnarztbesuche können ein teures Unterfangen werden, woran auch sorgfältig geführte Bonushefte, die jährliche Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt dokumentieren, nur wenig ändern. Die Krankenkasse übernehmen die Behandlungskosten nur zu einem Teil, wobei sich der Festzuschuss nach den durchschnittlichen Kosten für eine Regelversorgung richtet. Ab Oktober nun sollen sich die jährlichen Kontrolluntersuchungen mehr auszahlen. Der Festzuschuss wird erhöht. Wer fünf Jahren in seinem Bonusheft nachweisen kann, bekommt zukünftig 70 statt wie bisher 60 Prozent Festzuschuss zum Zahnersatz, bei zehn Jahren sind es 75 statt 65 Prozent. Aber Achtung: Das aktuelle Jahr zählt dabei nicht mit. Bei denjenigen, die es mit der Kontrolle nicht so genau genommen haben, beschränkt sich der Zuschuss auf 60 Prozent.

    Die zweite Zahlung des Kinderbonus ist fällig

    Im September fand die Auszahlung der ersten Rate des Kinderbonus von 200 Euro pro Kind statt, ab dem 7. Oktober folgt die zweite Rate mit 100 Euro. Das genaue Datum der Auszahlung des Kinderbonus hängt von der Endziffer der individuellen Kindergeldnummer ab.

    Die Corona-Regeln werden verschärft

    Da die Zahlen der Infektionen mit Corona wieder deutlich ansteigen, haben Kanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs neue Maßnahmen geplant, um das Virus einzudämmen. Dazu gehören unter anderen:

    Die Gästezahl bei Partys in öffentlichen und angemieteten Räumen wird in den Landkreisen, in denen von sieben Tagen mehr als 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner auftreten, auf 50 Personen eingeschränkt. Ab der Schwelle von 50 gilt eine Begrenzung auf 25 Personen.

    Wer falsche Personenangaben in Lokalen oder Restaurants macht, muss ein Mindestbußgeld von 50 Euro bezahlen. Die Betreiber sind angehalten zu prüfen, ob die Angaben plausibel sind.

    "Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!