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Ältere Menschen sind weniger einsam

Ein überraschendes Ergebnis im Deutschen Alterssurvey, einer Befragung von Menschen in der zweiten Lebenshälfte: Ältere Deutsche sind aktiver und sozial besser eingebunden als vor 20 Jahren, wie Projektleiterin Katharina Mahne im Notizbuch sagt.

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Der Deutsche Alterssurvey befragt seit 1996 ältere Deutsche zwischen 40 und 85 Jahren. Über diesen Zeitraum habe sich gezeigt, so Projektleiterin Katharina Mahne, dass es eine Reihe positiver Entwicklungen gebe.

"Man geht davon aus, dass Ältere einsam sind. Wir sehen das aber gar nicht. Wir sehen eher das Gegenteil, nämlich, dass Menschen im Alter zwischen 70 und 85 sogar seltener einsam sind als Personen im mittleren Alter. Das Risiko, einsam zu sein, ist bei den älteren Menschen sogar gesunken." Katharina Mahne, Deutscher Alterssurvey

Die Grund dafür sei, dass die älteren Deutschen viel gesünder seien als noch vor zwanzig Jahren und sich mehr in das Leben einbringen können, mehr unternehmen als früher und häufig auch noch nach dem Rentenübergang erwerbstätig sind.

"Die meisten Rentner sind im Durchschnitt 15 Stunden in der Woche selbstständig erwerbstätig, weil sie es möchten und selten, weil sie es finanziell müssen." Katharina Mahne, Deutscher Alterssurvey

Vor allem ältere Frauen würden mehr arbeiten als noch vor zwanzig Jahren. "Das ist eine positive Botschaft", so Katharina Mahne.

Guter Familienanschluss

Auch steigt die Bedeutung eines Freundes- und Bekanntenkreises, der oft die Familie für ältere Menschen ergänzt, da die Wohnentfernung zwischen Eltern und ihren Kindern stark zugenommen hat.

"Das tut aber offensichtlich der Qualität der Beziehungen keinen Abbruch. Eltern sind mit ihren Kindern sehr häufig in Kontakt und sie fühlen sich sehr miteinander verbunden." Katharina Mahne, Deutscher Alterssurvey