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ADAC: Mehr als 10.000 Einsätze pro Tag | BR24

© picture-alliance/dpa

ADAC-Pannenhilfe

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ADAC: Mehr als 10.000 Einsätze pro Tag

Die Pannenhelfer vom ADAC hatten im vergangenen Jahr wieder alle Hände voll zu tun. Sie mussten zu mehr als 3,9 Millionen Einsätzen ausrücken. Vor allem die Batterien sorgten wieder für zahlreiche liegengebliebene Fahrzeuge.

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Die Pannenhilfe dürfte wohl nach wie vor für die meisten der mittlerweile über 20 Millionen Mitglieder der Grund sein, warum sie im ADAC sind. Die "Gelben Engel" waren auch im vergangenen Jahr stark gefragt. Die über 1.700 ADAC Straßenwachtfahrer und die rund 700 ADAC Mobilitätspartner rückten im vergangenen Jahr zu 3.926.533 Einsätzen aus, das sind im Schnitt 10.758 Einsätze pro Tag. 2017 lag die Zahl der Fälle bei über vier Millionen. Seit Jahren bewegen sich die Einsätze des Automobilclubs um die vier Millionen Marke.

Batterien machen am häufigsten Ärger

Die Verteilung der Ursachen für die Pannen bleibt konstant. Demnach bereiteten die Batterien auch 2018 die meisten Probleme, mit 42 Prozent aller Einsätze. Dies hat dem ADAC zufolge vor allem mit dem Durchschnittsalter der in Deutschland zugelassenen Pkw zu tun. Mit dem Auto altere auch die Batterie, erklärte ein Sprecher. Dem Kraftfahrt-Bundesamt sind die Autos in Deutschland mittlerweile im Durchschnitt 9,4 Jahre alt. Probleme bereiteten auch der Motor und das Motormanagement, mit 19 Prozent aller Fälle. Hier wurden die Pannenhelfer wegen Schwierigkeiten mit der Einspritzung, Sensorik oder der Zündung gerufen. Mit 14 Prozent dritthäufigster Grund waren Pannen bei Lenkung, Karosserie, Bremsen, Fahrwerk oder dem Antrieb, wie der ADAC mitteilte.

Pannen sind wetterabhängig

Wie oft die Helfer raus müssen, hängt vom Wetter ab. Bei sehr tiefen oder sehr hohen Temperaturen machen Autos eben häufiger schlapp. Im vergangenen Jahr waren die Straßenwachtfahrer am 26. Februar am meisten gefragt, mit 24.065 Fällen. Aufgrund kalter Temperaturen sind viele Autos nicht mehr angesprungen.

ADAC meldet hohe Erfolgsquote

In 85 Prozent aller Fälle konnte der ADAC eigenen Angaben nach helfen. Allerdings darf man die Pannenhelfer nicht als mobile Werkstätten verstehen, die die Autos auch immer gleich vor Ort reparieren können. Für den ADAC ist es auch dann ein Erfolg, wenn liegengebliebene Fahrzeuge es nach dem Einsatz bis zur nächsten Werkstatt schaffen.

Elektromobilität spielt noch untergeordnete Rolle

Wie der ADAC hervorhebt, sind die Pannenhelfer auf die Elektromobilität vorbereitet. Alle seien dementsprechend ausgebildet. Man helfe grundsätzlich bei jeder Antriebsart. Allerdings war das Fachwissen im vergangenen Jahr kaum gefragt. Gerade mal 400 Einsätze der Millionen Fälle hatten mit liegengebliebenen Elektroautos zu tun.