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Acht Tote bei Flugzeugunglück mit Coronapatient an Bord | BR24

© dpa-Bildfunk

Die Maschine sei beim Start vom Flughafen in Flammen aufgegangen und abgestürzt, teilte die örtliche Flughafenbehörde in einer Erklärung mit.

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    Acht Tote bei Flugzeugunglück mit Coronapatient an Bord

    Auf den Philippinen hat ein Flugzeug auf der Startbahn Feuer gefangen. Alle acht Flugzeugpassagiere starben bei dem Unglück. Unter ihnen war auch ein Corona-Patient, der zur medizinischen Behandlung nach Japan geflogen werden sollte.

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    Bei dem Brand eines Flugzeugs in Manila sind alle Passagiere der Maschine ums Leben gekommen. Unter den acht Reisenden befand sich auch ein Corona-Patient. Wie Airport-Chef Ed Monreal mitteilte, habe die Maschine auf dem Flughafen in Manila am Ende der Startbahn Feuer gefangen.

    Corona-Patient sollte für Behandlung nach Japan geflogen werden

    Der Flug Richtung Japan war als medizinischer Einsatz geplant worden. Der erkrankte Patient sollte dann in Tokio behandelt werden. Von den sechs Crewmitglieder und zwei Passagiere stammten zwei Personen aus den USA und Kanada, die anderen sechs seien Philippiner gewesen.

    Die philippinische Flugaufsichtsbehörde gab bekannt, bei dem Maschinentyp habe es sich um eine Agusta gehandelt. Offenbar habe es beim Rollen vor dem Flugstart ein "technisches Problem" an der Maschine gegeben, hieß es weiter. Videoaufnahmen zeigten, wie die Maschine in Flammen stand und Feuerwehrleute versuchten, den Brand mit Löschschaum zu bekämpfen.

    Polizei wird Unfallort untersuchen

    Auch drei Stunden nach dem Unglück konnten die Leichen aus dem Flugzeuginneren noch nicht geborgen werden. Dies sei erst möglich, nachdem die Polizei den Unfallort untersucht habe, so Monreal. Die Hauptstart- und Landebahn des Flughafens in Manila wurde geschlossen. Personal war wegen der Corona-Krise lediglich in Notfallbesetzung vor Ort.