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Symbolbild: Reiserückkehrer am Flughafen

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    Seit Sonntag: Neue Rückreisebestimmungen für mehrere Reiseländer

    Für manche Urlaubsheimkehrer wird die Rückreise leichter: Einige Länder - wie Griechenland - gelten nun in Gänze als risikofrei, teils wird nach Regionen unterschieden. Zugleich schafft die Regierung die Voraussetzung für langfristige Beschränkungen.

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    • BR24 Redaktion

    Mal eben verreisen, ohne an Corona zu denken, wird auch in nächster Zukunft ein unerfüllter Wunschtraum bleiben: Die Bundesregierung will das Infektionsschutzgesetz laut einem Bericht der "Welt am Sonntag" so ändern, dass Einreisebeschränkungen auch nach der Pandemie greifen können.

    Union und SPD im Bundestag planen demnach noch vor der Sommerpause eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes, mit der Einreisebeschränkungen bis zu zwölf Monate weitergelten können, auch wenn die erst kürzlich verlängerte "epidemische Lage von nationaler Tragweite" Ende September ausläuft.

    Immerhin fallen mit dem Beginn der Sommerferien in einigen nördlichen Bundesländern für einige Urlaubsziele ab heute einige Beschränkungen.

    Wo das Reisen ab heute unkomplizierter wird

    Nicht mehr als Risikoländer gelten ab sofort die EU-Länder, Griechenland, Frankreich, Belgien, Litauen und Estland. Dazu kommen die Schweiz und Teile Norwegens.

    In Spanien, Dänemark, den Niederlanden und Slowenien wird nach Regionen unterschieden: In den Niederlanden fallen die Küstenregionen, Friesland, Seeland und Groningen aus der Liste, in Dänemark die Region Süddänemark an der Grenze zu Deutschland. In Spanien sind unter anderem Katalonien mit der bei Urlaubern beliebten Küstenmetropole Barcelona und der Costa Brava sowie Madrid ab Sonntag "risikofrei", in Slowenien insgesamt sechs Regionen.

    Testpflicht für Luftreisende bleibt

    Wer von dort mit dem Auto oder der Bahn nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten. Die Regeln für Flugreisende bleiben allerdings bestehen: Jeder, der mit dem Flugzeug einreist, egal ob aus einem Risikogebiet oder nicht, muss vor dem Abflug ein negatives Testergebnis, einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

    Diese Kategorien wendet die Bundesregierung an

    Die Bundesregierung bewertet regelmäßig die Corona-Lage im Ausland und unterscheidet dabei zwischen "Virusvarianten-Gebieten", (wie Großbritannien), in denen sich neue Coronavirus-Varianten ausbreiten, "Hochinzidenzgebieten" mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 und "Risikogebieten" mit einer Inzidenz über 50.

    Die Einstufung ist für die Rückreise aus diesen Ländern wichtig, weil sich danach die Vorgaben für Tests, Registrierung und Quarantäne richten. Für die Einreise in das jeweilige Land gelten die dortigen Vorgaben, die auf der Internetseite des Auswärtigen Amts zu finden sind.

    Aktuelle Veränderungen außerhalb Europas

    So sind etwa Jordanien, die palästinensischen Gebiete und St. Lucia in der Karibik ab sofort keine offiziellen Risikogebiete mehr. Die kapverdischen Inseln, St. Kitts und Nevis sowie Uganda werden vom Hochinzidenzgebiet zum Risikogebiet heruntergestuft. Damit entfällt für diese Länder die generelle Quarantänepflicht. Wer von dort einreist, kann sich davon "freitesten" lassen.

    Umgekehrt rückt Namibia im Süden Afrikas in die höchste Risikostufe und gilt nun als Virusvarianten-Gebiet.

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