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Wie schlimm ist Glyphosat im Bier? | BR24

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© Christian Schmidt

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt

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Wie schlimm ist Glyphosat im Bier?

Die Meldung des Umweltinstituts München hat eingeschlagen: In 14 getesteten Biersorten wurden Rückstände des Pflanzenschutzmittels Glyphosat gefunden. Aber: Nicht nur das Bundesinstitut für Risikobewertung, auch Minister Schmidt sieht das gelassen.

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Im Morgenmagazin von ARD und ZDF zitierte der Bundeslandwirtschaftsminister aus einer Erklärung des BfR, das die Belastung für unbedenklich hält. Weiter teilte das Institut für Risikoberwertung mit, dass Glyphosatrückstände im Bier aus wissenschaftlicher Sicht grundsätzlich zu erwarten seien. Glyphosat sei ein zugelassener Wirkstoff. Nach Angaben des Umweltinstituts lagen die Werte im Bier im schlimmsten Fall über dem 300-fachen Wert, der für Trinkwasser gilt. Für Bier selbst gibt es keinen Grenzwert.  

Wird die Zulassung verlängert?

In Brüssel geht unterdessen die Diskussion darüber weiter, ob die Zulassung von Glyphosat um weitere 15 Jahre verlängert werden soll. Das Pestizid ist das weltweit am häufigsten verwendet, ist aber in der Fachwelt umstritten; einige Wissenschaftler halten den Wirkstoff für möglicherweise krebserregend.
Gleichwohl sieht alles danach aus, dass die Zulassung über die Bühne gehen wird - und zwar voraussichtlich am siebten oder achten März.