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500-Millionen-Schutzschirm für Lehrstellen

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500-Millionen-Schutzschirm für Lehrstellen

Betriebe, die trotz Corona-Krise weiter Lehrlinge ausbilden, sollen dafür finanzielle Unterstützung erhalten. Das sieht offenbar ein Eckpunktepapier der Regierung hervor. Pro Lehrstelle soll es bis zu 3.000 Euro geben.

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Die Bundesregierung will mit bis zu 500 Millionen Euro einen Einbruch der betrieblichen Ausbildung vermeiden. "Wir müssen verhindern, dass die Covid-19-Krise zu einer Krise für die berufliche Zukunft junger Menschen und der Fachkräftesicherung wird", heißt es in Eckpunkten für ein Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern", aus denen die Nachrichtenagentur Reuters zitiert.

Bis zu 3.000 Euro pro Lehrling

Kernstück ist eine Ausbildungsprämie von 2.000 bis 3.000 Euro pro Lehrling für kleine und mittelständische Unternehmen. Das Geld soll an Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten ausgezahlt werden, die "in erheblichem Umfang" von der Krise betroffen sind und dennoch ihre Lehrstellenzahl halten oder sogar erhöhen. Allein dafür werden in den Eckpunkten bis zu 280 Millionen Euro veranschlagt. Zudem soll es Hilfen geben, wenn Kurzarbeit für Lehrlinge vermieden wird oder wenn Auszubildende aus insolventen Betrieben übernommen werden.

Als besonders von der Krise betroffen gelte ein Betrieb, wenn es im ersten Halbjahr wenigstens einen Monat Kurzarbeit gegeben habe oder der Umsatz in den Monaten April und Mai um mindestens 60 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten eingebrochen sei.

Kein "Corona-Jahrgang" in der Ausbildung

Die von Bildungs-, Wirtschafts- und Arbeitsministerium gemeinsam vorgelegten Eckpunkte sollen am Mittwoch vom Kabinett gebilligt werden, hieß es in Regierungskreisen. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hatte sich in der Aus- und Weiterbildungsallianz mit der Wirtschaft für die Ausbildungsprämie starkgemacht, um Betriebe zu entlasten und den Fachkräftenachwuchs zu sichern. Es dürfe keinen Corona-Jahrgang in der Ausbildung geben, hatte der SPD-Politiker gewarnt.

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