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50 Grindwale vor Neuseelands Südküste gestrandet | BR24

© dpa-Bildfunk/AP/Trisnadi

Vor wenigen Tagen waren bereits an der indonesischen Küste Kurzflossen-Grindwale gestrandet.

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    50 Grindwale vor Neuseelands Südküste gestrandet

    An der neuseeländischen Küste sind rund 50 Langflossen-Grindwale gestrandet. Die Säugetiere waren zuvor in flaches Wasser geraten. Neun von ihnen verendeten, hieß es. Erst vor wenigen Tagen waren in Indonesien Grindwale gestorben.

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    • BR24 Redaktion

    Vor der Spitze der neuseeländischen Südinsel sind rund 50 Langflossen-Grindwale gestrandet. Die Tiere seien an der Landzunge Farewell Spit in flaches Wasser geraten und neun von ihnen verendet, teilte die Naturschutzbehörde des Pazifikstaats mit. Zahlreiche Helfer waren im Einsatz, um die Wale bis zum Einsetzen der Flut zu kühlen, wie der Sender Radio New Zealand berichtete.

    Grund der Strandung noch fraglich

    Warum die schwarzen, bis zu acht Meter langen Meeressäuger strandeten, ist noch unklar. Für die Gruppe schien es das erste Mal zu sein. Die Tiere zeigten keine Abschürfungen, zitierte der Sender die Rangerin Amanda Harvey.

    Schon häufiger solche Vorfälle

    Wissenschaftler versuchten noch herauszufinden, warum es in Farewell Spit häufiger zu solchen Vorfällen komme, hieß es. Einer Theorie zufolge könnte es daran liegen, dass das Wasser an dieser Stelle besonders seicht ist, wodurch das Biosonar, die Echoortung der Tiere, gestört wird. Schon im Februar 2017 waren dort zwischen 600 und 700 Wale gestrandet, 250 von ihnen starben.

    Erst kürzlich strandeten in Indonesien Grindwale

    Bereits vor wenigen Tagen waren an einem indonesischen Strand mindestens 46 Kurzflossen-Grindwale gestrandet. Die meisten der bis zu sieben Meter langen Tiere seien vor der Insel Madura östlich der Hauptinsel Java verendet, erklärte die Gouverneurin der Provinz Ost-Java, Khofifah Indar Parawansa. Nur ganz wenige der schwarzen bis dunkelgrauen Wale hätten befreit und zurück ins offene Meer gebracht werden können. Die Ursache für die Massenstrandung ist noch unklar.

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