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Twitter auf dem Smartphone
© pa/dpa
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Twitter auf dem Smartphone

Es geht um einen gigantischen Datensatz mit fast 33 Millionen Einträgen: Laut einem Bericht des Technologie-Blogs "TechCrunch" handelt es sich dabei um Nutzernamen, Passwörter im Klartext und E-Mail-Adressen der Twitter-Anwender.

Hacker sollen die Daten demnach vermutlich nicht durch einen Angriff auf Twitter selbst abgefangen haben, sondern mit einer Schadsoftware direkt bei den betroffenen Nutzern. "Wir sind sicher, dass diese Nutzernamen und Anmeldedaten nicht aus einem Datenleck bei Twitter stammen - unsere Systeme wurden nicht durchbrochen", teilte ein Twitter-Sprecher mit.

Sicherheitsexperte zweifelt

Die Website "leakedsource.com" hatte zuvor berichtet, ihr seien die Daten zugespielt worden. Dort können nach eigenen Angaben Hunderte geleakte Datensätze durchsucht werden. Twitter arbeite mit der Seite zusammen, um die Informationen zu überprüfen, hieß es von Unternehmensseite.

Ob es sich um echte Zugangsdaten zu Twitter handelt, ist nicht klar. Der australische Sicherheitsexperte Troy Hunt schrieb auf Twitter: "Das Leck bei Twitter könnte auch genausogut vorgetäuscht sein." Hunt empfahl Nutzern generell, ihr Passwort zu ändern, wenn es schwach ist oder schon vorher benutzt wurde.