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Noch 17 Landkreise und Städte in Bayern über Inzidenzwert 200 | BR24

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In 17 Städten und Landkreise gilt aktuell die 15-Kilometer-Regel, so auch in Bayreuth.

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    Noch 17 Landkreise und Städte in Bayern über Inzidenzwert 200

    Vor Weihnachten fürchteten manche Fachleute einen dramatischen Anstieg der Corona-Infektionen nach dem Jahreswechsel. Das Robert Koch-Institut (RKI) sieht nun jedoch Anzeichen einer Stabilisierung. Die Lage in Bayern entspannt sich demnach ein wenig.

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    • BR24 Redaktion

    Die Corona-Lage in Bayern hat sich leicht entspannt. Am Sonntag lagen noch 17 Landkreise und kreisfreie Städte im Freistaat über dem Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Das geht aus der täglichen Aktualisierung der Daten des Robert Koch-Instituts hervor.

    Diejenigen Gebiete mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 200 sind demnach: Kreis und Stadt Passau, Kreis Berchtesgadener Land, Kreis Rottal-Inn, Kreis Regen, Stadt Ansbach, Stadt Nürnberg, Stadt Fürth, Kreis Tirschenreuth, Stadt und Kreis Coburg, Stadt und Kreis Bayreuth, Kreis Wunsiedel, Kreis Lichtenfels, Kreis Kronach und der Kreis Kulmbach.

    Am Sonntag sind die vom RKI bekannt gegebenen Zahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Doch hatte es auch an den Vortagen bereits einen leichten Rückgang gegeben.

    "Nach einem starken Anstieg der Fallzahlen Anfang Dezember, einem Rückgang während der Feiertage und einem erneuten Anstieg in der ersten Januarwoche scheinen sich die Fallzahlen wieder zu stabilisieren", schrieb das RKI in seiner Einschätzung der bundesweiten Situation.

    Stadt Bayreuth: Inzidenz nahe 300

    Die Stadt Bayreuth hatte mit einer Inzidenz von 291,5 den höchsten Wert. Am Samstag hatten noch 22 Kreise und Städte die 200er-Marke überschritten, am Freitag 25. In Bayern sind seit Beginn der Pandemie vor einem knappen Jahr 374.868 Infektionen und 8.690 Corona-Tote gemeldet worden.

    Für Kommunen mit einem Inzidenzwert über 200 gilt die 15-Kilometer-Regel, deren Bewohner Ausflüge nur noch in einem Umkreis von höchstens 15 Kilometern unternehmen können. Sie tritt automatisch erstmals in Kraft, sobald das Robert Koch-Institut (RKI) in kreisfreien Städten oder Landkreisen mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche meldet.

    Wert in Miesbach sinkt unter 200

    Mittlerweile sind einige Kommunen wieder unter die 200er-Marke gesunken, darunter der bei Ausflüglern sehr beliebte oberbayerische Landkreis Miesbach, der ebenso wie einige andere Kreise eine Einreisesperre für auswärtige Tagesausflügler erlassen hat. Daran wird sich vorerst auch nichts ändern, da die Inzidenzzahlen mindestens eine Woche unter 200 liegen müssen, bevor die Behörden Beschränkungen der Bewegungsfreiheit rückgängig machen. Am Sonntag lag der Inzidenzwert in Miesbach bei 140.

    Manche Kommunen klagen über Übermittlungsschwierigkeiten

    Aus manchen Kommunen hat es in den vergangenen Tagen Klagen über technische Schwierigkeiten bei der Übermittlung der Corona-Infektionszahlen gegeben, unter anderem in Nürnberg und im Landkreis München. Allerdings gibt es nach Angaben des Gesundheitsministeriums in München keine Indizien dafür, dass in einzelnen Gebieten grundsätzlich zu niedrige Fallzahlen übermittelt würden: "Hinweise auf eine regional systematische Untererfassung von Fallzahlen liegen dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit nicht vor", sagte der Sprecher.

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