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17.767 neue Fälle: Corona-Zahlen verharren auf hohem Niveau | BR24

© picture alliance/dpa | Federico Gambarini

Ein Corona-Test.

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    17.767 neue Fälle: Corona-Zahlen verharren auf hohem Niveau

    Das RKI meldet 17.767 Neuinfektionen und damit über 3.000 mehr als am Sonntag vor einer Woche. 255 Menschen sind im Zusammenhang mit Corona binnen 24 Stunden verstorben - und es gibt einen neuen Höchstwert an Covid-19-Patienten auf Intensivstationen.

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    • BR24 Redaktion

    Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 17.767 neue Corona-Infektionen gemeldet. An Sonntagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 14.611 gemeldeten Neu-Infektionen an einem Tag.

    255 Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden

    Innerhalb eines Tages sind 255 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Deutschland auf 18.772 seit Beginn der Pandemie (Stand: 06.12., 00.00 Uhr). Insgesamt haben sich nach Angaben des RKI 1.171.322 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert.

    Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstag bei 1,10 (Vortag: 1,04). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 110 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

    Neuer Höchstwert an Covid-19-Intensivpatienten

    Das ist aktuell nicht der Fall. So stieg die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Infizierten in den letzten sieben Tagen auf 100.000 Menschen, von 138,7 am Samstag auf 142 am heutigen Sonntag. Vor einer Woche lag sie bei 136. Auch knapp fünf Wochen nach Beginn des bundesweiten Teil-Lockdowns ist damit kein merklicher Rückgang der Infektionszahlen feststellbar.

    Am Samstag hat die die Zahl der intensivmedizinisch betreuten Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus hingegen zum zweiten Mal in Folge einen Höchststand erreicht. Nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Samstag waren 4.051 Menschen aufgrund einer Covid-19-Erkrankung in intensivmedizinischer Behandlung (Stand 5.12., 12.15 Uhr).

    Das sind 40 mehr als am Freitag, als erstmals die Schwelle von 4.000 Corona-Patienten auf Intensivstationen überschritten wurde. 60 Prozent der Patienten werden mit dem Tubus - also über einen Schlauch - beatmet.

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