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Das war der Tag

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Sonntag, 22. Oktober: Das war der Tag

Münchner Messerstecher muss in Psychiatrie +++ Demonstration gegen Hass und Rassismus in Berlin +++ Katalonien-Konflikt spitzt sich zu +++ Abstimmung über mehr Autonomie in Norditalien +++ Rauchgranate vor dem Grünwalder Stadion

Über dieses Thema berichtet: BR24 Infoblock.

Nach den Münchner Messerattacken mit acht Verletzten wird der Tatverdächtige in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Der zuständige Ermittlungsrichter am Amtsgericht erließ einen entsprechenden Unterbringungsbefehl, wie die Münchner Polizei mitteilte. Hintergrund ist, dass der Mann wahrscheinlich psychisch krank ist und die Tat in einem Verfolgungswahn begangen haben soll.

Im Regierungsviertel in Berlin haben sich rund 12.000 Menschen an einer Demonstration unter dem Motto "Gegen Hass und Rassismus im Bundestag" beteiligt. Anlässlich des Einzugs der AfD in den Bundestag hatte ein Bündnis aus Vereinen, Gewerkschaftern und Organisationen zum Protest aufgerufen. "Die Geschichte hat uns gelehrt, zu was Hass und Rassismus führen können. Ich fordere Abgeordnete jeder Richtung auf, es uns gleichzutun und gemeinsam für unsere demokratischen Grundwerte einzustehen", sagte der 23-jährige Initiator Ali Can mit Blick auf die konstituierenden Sitzung des Bundestags am Dienstag.

Der katalanische Regionalpräsident Puigdemont hat die spanische Regierung scharf verurteilt. Ihr warf er einen Angriff auf die Demokratie vor. Puigdemont betonte dabei in einer Fernsehansprache, eine Entmachtung werde er nicht hinnehmen. Der spanische Außenminister verteidigte dagegen die Pläne Madrids. Dastis sagte, die Regierung versuche lediglich, die Verfassung wieder in Kraft zu setzen. 

In den norditalienischen Regionen Lombardei und Venetien konnten die Wahlberechtigten noch bis 23:00 Uhr über mehr Autonomie abstimmen. Im Gegensatz zu dem Referendum in Katalonien geht es nicht um Unabhängigkeit, sondern um mehr Rechte. So soll etwa mehr Geld, das die Gebiete erwirtschaften, in deren Kasse bleiben und nicht nach Rom abfließen. Die beiden Regionen sind die wohlhabendsten von Italien. Sie erwirtschaften zusammen 30 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

Vor dem Lokalderby zwischen dem TSV 1860 und dem FC Bayern II hat eine Rauchgranate für Aufregung gesorgt. Polizisten fanden sie rund drei Stunden vor Spielbeginn außerhalb des Grünwalder Stadions. Sie lag am Candidberg unterhalb der Fußgängerbrücke zum Stadion. Der Bereich wurde zunächst gesperrt, das Spiel fand aber statt. Die Löwen verloren gegen die Bayern mit 0:1.