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Schlagzeilen: Das ist passiert | BR24

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    Schlagzeilen: Das ist passiert

    Deutscher Professor in Paris getötet +++ Hollande will Ausnahmezustand verlängern +++ Kein Zuwachs für Pegida +++ EM 2016 in Frankreich soll stattfinden +++ Mafia-Boss in München gefasst +++ Mega-Fusion in Hotelbranche geplant

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    Ein deutscher Philosophie-Professor ist offenbar bei dem Anschlag in Paris ums Leben gekommen. Wie französische Medien und die Website "kunstforum.de" berichten, hatte der 51-Jährige an der Freien Universität Berlin promoviert. Seit Mitte der 90er-Jahre lebte er in Frankreich. Ob mit ihm das zweite deutsche Todesopfer gemeint ist, das das Auswärtige Amt zuvor bekannt gegeben hatte, ist unklar.

    Nach dem Terrorangriff in Paris will Frankreichs Staatschef François Hollande den Ausnahmezustand auf drei Monate verlängern. Er kündigte zudem eine Verfassungsänderung an, um wegen Terrorismus verurteilten Bürgern mit doppelter Staatsbürgerschaft schneller den französischen Pass entziehen zu können. Auch müsse Doppel-Staatsbürgern die Einreise verwehrt werden können, wenn sie ein "Terror-Risiko" darstellten. 

    Die fremdenfeindliche Pegida-Bewegung hat nach den Anschlägen von Paris zunächst keinen zusätzlichen Zulauf bei ihren Demonstrationen bekommen.  Nach ersten Schätzungen versammelten sich am Abend in Dresden zwischen 9.000 und 12.000 Anhänger - und damit nicht mehr als in den Vorwochen. In München demonstrierten 120 Pegida-Anhänger, ihnen standen 300 Gegendemonstranten gegenüber. 

    Trotz der Anschläge von Paris soll die Fußball-EM 2016 wie geplant in Frankreich stattfinden. Dies gab die Europäische Fußball-Union in einem Statement bekannt und erklärte, an ihrem Fahrplan für das Turnier im kommenden Sommer festhalten zu wollen. 

    Die Polizei hat in München einen einflussreichen Mafia-Boss festgenommen. Nach Angaben des bayerischen Landeskriminalamts gehört der 44-Jährige dem sogenannten Pellegrino-Clan im süditalienischen Apulien an. Die italienische Justiz wirft dem Clan illegales Glücksspiel, internationalen Rauschgifthandel und Erpressung vor. Der "Pate" aus Apulien soll nach Italien ausgeliefert werden. 

    Der US-Hotel-Konzern Marriott will Mitbewerber Starwood Hotels übernehmen. Es könnte die weltgrößte Hotel-Kette mit 5.500 Hotels und einer Million Betten entstehen. Der gebotene Preis liegt bei umgerechnet elf Milliarden Euro. Die Verwaltungsräte der Unternehmen haben der Fusion zugestimmt.