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    Schlagzeilen: Das ist passiert

    Schwierige Verhandlungen beim G7-Gipfel +++ In zwei Wochen fällt Entscheidung über Bundeswehrabzug aus Incirlik +++ Heftige Kämpfe in Libyen +++ TU München stellt Masterstudiengänge auf Englisch um +++ Smartphone-Nutzung schadet Kindern

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    Die Verhandlungen beim G7-Gipfel in Taormina auf Sizilien gestalten sich schwierig. Nach Angaben von Teilnehmern gibt es keine Einigung mit den USA beim Thema Klimaschutz. Demnach wollen sich die USA im Gegensatz zu den sechs anderen Ländern nicht zum Pariser Klimaschutzabkommen bekennen. Fortschritte gibt es dagegen offenbar beim Kampf gegen Protektionismus im Welthandel.

    Die Bundesregierung will bis Mitte Juni zu einem Entschluss kommen, ob Soldaten der Bundeswehr weiter im türkischen Incirlik stationiert bleiben. Nach Informationen des BR-Hauptstadtstudios hat die Regierung die Verteidigungsexperten im Bundestag noch um einige Tage Zeit zur Überprüfung der Lage gebeten. Die Türkei verwehrt Bundestagsabgeordneten den Besuch der deutschen Soldaten.

    Bei heftigen Gefechten zwischen rivalisierenden Milizen sind in der libyschen Hauptstadt Tripolis zahlreiche Menschen getötet worden. Das libysche Gesundheitsministerium meldete 78 Todesopfer, rund tausend Menschen sollen verletzt worden sein. In Tripolis konkurrieren zwei Regierungen um die Macht.

    Die Pläne der Technischen Universität München, Masterstudiengänge verstärkt nur noch auf Englisch anzubieten, stoßen auf Kritik. Wenn deutsche Professoren, deutschen Studenten Vorlesungen auf Englisch halten, sei das vielfach unverständlich, kritisieren Studentenvertreter und der bildungspolitische Sprecher der Freien Wähler im Landtag, Michael Piazolo. Die TUM bietet laut Präsident Wolfgang Hermann 40 Prozent der Studiengänge in englischer Sprache an.

    Der Gebrauch von Smartphones und Tablets lässt Kinder und Jugendliche laut einer Studie immer dicker und hyperaktiver werden. Wie die "Nordwest-Zeitung" unter Berufung auf eine von der Bundesregierung geförderte Untersuchung berichtet, zeigen Kinder zwischen 2 und 13 Jahren Konzentrationssschwächen und Hyperaktivität, wenn sie täglich mehr als eine Stunde lang digitale Medien nutzten.