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    Schlagzeilen: Das ist passiert

    Herrmann begrüßt Strafverschärfung bei Gewalt gegen Polizisten +++ Britisches Parlament stimmt über Brexitgesetz ab +++ Bauernregeln-Streit geht weiter +++ Haftstrafen gegen Neonazis gefordert +++ Keuchhusten-Infektionen auf Höchststand

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    Der Beschluss des Bundeskabinetts, Angriffe auf Einsatzkräfte härter zu bestrafen, ist auch in Bayern auf Zustimmung gestoßen. Innenminister Herrmann betonte, man müsse unbedingt diejenigen besser schützen, die tagtäglich für unsere Sicherheit ihren Kopf hinhielten. Mit dem neuen Gesetz können Attacken auf Polizeibeamte schon dann mit bis zu fünf Jahren Gefängnis geahndet werden, wenn ein Beamter auf Streife unterwegs ist.

    Das britische Unterhaus hat mit den abschließenden Beratungen über das Brexit-Gesetz der Regierung begonnen. Das Gesetz soll Premierministerin May die Vollmacht geben, die Austrittsverhandlungen mit der EU einzuleiten. Die Opposition versucht, den Gesetzentwurf zu ändern, um Einfluss auf die Austrittsverhandlungen nehmen zu können.

    Der Streit um die "Bauernregeln"-Kampagne des Bundesumweltministerium verschärft sich: Sie sei eine Verunglimpfung und Diskriminierung sowie eine "totale Beleidigung", sagte Ministerpräsident Horst Seehofer auf dem Berchinger Rossmarkt. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) müsse sich bei den Bauern entschuldigen. Der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) fordert sogar Hendricks Rücktritt.

    Im Prozess gegen vier Mitglieder der Neonazigruppe "Old School Society" hat die Bundesanwaltschaft langjährige Haftstrafen wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung gefordert. Für den Ex-Präsidenten aus Augsburg fordert die Bundesanwaltschaft sechs Jahre und sechs Monate Haft.

    Die Zahl der Keuchhusten-Infektionen in Deutschland ist auf einen neuen Höchststand gestiegen. Im vergangenen Jahr registrierte das Robert- Koch-Institut über 22.100 Fälle - das sind mit Abstand die meisten seit dem Beginn der bundesweiten Meldepflicht im Jahr 2013. Damals waren es rund 12.600 Patienten. Seit Jahresbeginn wurden schon mehr als 1500 neue Keuchhusten-Fälle gemeldet.