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    Schlagzeilen: Das ist passiert

    Schweres Zugunglück nahe New York +++ Sprengsatz-Attrappe in Dresden entdeckt +++ Gauck und Poroschenko gedenken der Opfer von Babi Jar +++ Zschäpe bricht vor Gericht ihr Schweigen +++ Sieber kündigt allen Mitarbeitern

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    Bei einem schweren Zugunglück im Großraum der US-Millionenmetropole New York sind nach Behördenangaben ein Mensch getötet und mindestens 108 weitere verletzt worden. Der Lokführer schwebt in Lebensgefahr. Nach bisherigen Erkenntnissen war der voll besetzte Pendlerzug im Berufsverkehr mit hohem Tempo in den Kopfbahnhof von Hoboken im US-Bundestaat New Jersey gerast. Hoboken liegt am Hudson River gegenüber von New York City.

    Kurz vor den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit ist in Dresden an der Marienbrücke eine Sprengsatz-Attrappe gefunden worden. Laut Polizei stießen Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma an einem Pfeiler der Eisenbahnbrücke auf eine Plastiktüte mit mehreren Gläsern, aus denen Drähte ragten. Ob es einen Zusammenhang mit den Anschlägen auf eine Moschee und ein Kongresszentrum am Montag gebe, werde geprüft, erklärten die Ermittler.

    Bundespräsident Gauck und der ukrainische Staatschef Poroschenko haben des Massakers von Babi Jar gedacht. In der Schlucht bei Kiew erschoss vor 75 Jahren ein SS-Sonderkomando innerhalb von 48 Stunden fast 34.000 Kinder, Frauen und Männer, unter ihnen überwiegend Juden. Gauck sagte, an diesem Ort habe sich "der verbrecherische Charakter des rassenideologischen Vernichtungskrieges" der Nazis offenbart.

    Nach dreieinhalb Jahren des Schweigens hat sich die Hauptangeklagte im NSU-Prozess in München, Beate Zschäpe, erstmals persönlich geäußert. Sie bedauere ihr Fehlverhalten und verurteile, was ihre Freunde Mundlos und Böhnhardt den Opfern angetan hätten, sagte sie in einer kurzen Erklärung vor dem Oberlandesgericht.

    Die Großmetzgerei Sieber im oberbayerischen Geretsried steht endgültig vor dem Aus. Wie Insolvenzverwalter Hingerl bestätigte, erhielten alle Mitarbeiter - zuletzt 50 - die Kündigung. Darin heißt es, es sei nicht gelungen, die Produktion wieder aufzunehmen. Sieber war im Sommer wegen gesundheitsgefährdender Bakterien von den Behörden geschlossen worden.