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    Schlagzeilen: Das ist passiert

    Weise: Integration von Flüchtlingen langwierig und teuer +++ Frontex plant Stresstest für europäische Grenzen +++ Kauder hält Steuerentlastungen für möglich +++ Syrische Truppen nehmen Daraja ein +++ Zahlreiche Brauchtumsveranstaltungen in Bayern

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    Die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt wird laut Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, eine langwierige und kostspielige Aufgabe, da ein Großteil der Migranten erst in die Grundsicherung falle, ehe er Arbeit finde. Für heuer rechnete er mit 300.000 Neuankömmlingen. Der Präsident des Münchner ifo-Instituts, Clemens Fuest, betonte, schon jetzt sei klar, dass es kein zweites Wirtschaftswunder durch Flüchtlinge geben werde.

    Die europäische Grenzschutzagentur Frontex plant für Oktober einen Stresstest an europäischen Grenzen. Nach Vorbild des Bankensektors sollen u.a. in Deutschland und Griechenland Krisenszenarien durchgespielt werden, um etwaige Schwachstellen aufzudecken. Bayerns Innenminister Herrmann sprach sich dafür aus, Flüchtlinge, die übers Mittelmeer kommen, nach Afrika zurückzuschicken.

    Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) hat in "Bild am Sonntag" angekündigt, dass nach der Bundestagswahl 2017 jährliche Steuerentlastungen von 15 Milliarden Euro möglich sind. Seiner Ansicht nach sollten vor allem Familien sowie Bezieher kleinerer und mittlerer Einkommen davon profitieren. Die öffentliche Hand hat laut Statistischem Bundesamt einen Überschuss von 18,5 Milliarden Euro.

    Syrische Regierungstruppen haben die Rebellenhochburg Daraja wieder eingenommen. Wie vergangene Woche vereinbart, wurden Einwohner und aufständische Kämpfer zuvor aus der Stadt weggebracht. Im Landesnorden setzte die Türkei derweil ihre Offensive gegen die Extremistenmiliz Islamischer Staat und kurdische Kämpfer fort. Erstmals kam dabei ein türkischer Soldat ums Leben.

    In Bayern begehen heute zahlreiche Kommunen ihre Stadt- und Volksfeste. Im oberbayerischen Wallgau werden etwa Hunderte Zuschauer zum kultigen Ochsenrennen erwartet. Im Nürnberger Land rechnet die Stadt Röthenbach an der Pegnitz beim traditionellen Blumenfest mit Tausenden Besuchern. Mehr als 200 Pferde ziehen in Rottach-Egern beim Rosstag durch den Ort.