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    Schlagzeilen BR24/9

    USA führen Sanktionen gegen den Iran wieder ein +++ Altmaier will höhere Hürden für Auslandsbeteiligung an Firmen +++ Kalifornien bekämpft größten Waldbrand seiner Geschichte +++ Forscher warnen vor Heißzeit +++ Immer mehr Kinder nehmen Nachhilfe

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    Die haben USA ihre Sanktionen gegen den Iran - wie angekündigt - wieder in Kraft gesetzt. US-Präsident Trump will damit nach eigenen Angaben "maximalen wirtschaftlichen Druck" auf Teheran ausüben. Er beschuldigt den Iran, Terrorismus zu unterstützen und Chaos zu verbreiten. Die US-Sanktionen betreffen vor allem die iranische Industrie, sowie den Zugang des Landes zu US-Banknoten. Irans Präsident Rohani warf Trump in einem Fernsehauftritt vor, "psychologischen Krieg" gegen sein Land zu führen. Der Iran werde trotzdem am Atomabkommens festhalten, so Rohani. 

    Die Bundesregierung will die Regeln für Auslandsbeteiligungen an deutschen Firmen verschärfen. Wirtschaftsminister Altmaier sagte der "Welt", dazu solle die derzeit geltende Eingreifschwelle der Regierung gesenkt werden. Das Außenwirtschaftsrecht bietet derzeit die Möglichkeit, dass die Regierung ein Veto gegen den Verkauf von 25 Prozent oder mehr einer deutschen Firma an einen Investor aus dem Nicht-EU-Ausland einlegt. Das Wirtschaftsministerium schlägt vor, das Gesetz so zu ändern, dass die Regierung künftig bereits ab 15 Prozent eingreifen kann.

    Im Norden Kaliforniens haben sich zwei Feuer so rasant ausgebreitet, dass sie zum größten Waldbrand der Geschichte des US-Bundesstaates geworden sind. Die Brände haben inzwischen knapp 115.000 Hektar Land verbrannt. Die Feuer brachen vor zehn Tagen aus. Hohe Temperaturen und starke Winde erschwert die Löscharbeiten. Lediglich ein Drittel des Brandes ist der Feuerwehr zufolge eingedämmt. Bislang kamen zwei Menschen durch das Feuer ums Leben. Tausende Anwohner sind geflohen. Mehr als 12.000 Gebäude sind durch die Flammen bedroht.

    Klimaforscher rechnen mit einer Heißzeit - und zwar selbst dann, wenn das Pariser Klimaschutzabkommen eingehalten wird. In einer Studie eines internationalen Forscherteams unter Mitarbeit des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung heißt es, die Erde werde sich langfristig um vier bis fünf Grad Celsius erwärmen. Ko-Autor Schellnhuber sprach von einer Welt, die anders sei als alles, was wir kennen. Er appellierte an die Bundesregierung, so schnell wie möglich den Kohleausstieg umzusetzen und Verbrennungsmotoren bis zum Jahr 2030 auszumustern.

    Immer mehr Schüler in Bayern nehmen Nachhilfe in Anspruch. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergeben. Demnach verzeichnet das Nachhilfeinstitut Studienkreis für das zu Ende gegangene Schuljahr einen Zuwachs von etwa zehn Prozent im Vergleich zum Schuljahr davor. Das Institut Kumon gibt einen Anstieg von 21 Prozent in den vergangenen drei Schuljahren an. Viele Kinder bekommen schon ab der dritten Klasse Nachhilfe für den Übertritt auf eine weiterführende Schule.