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Schlagzeilen BR24/9 | BR24

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    Schlagzeilen BR24/9

    Mindestens 50 Tote bei Waldbränden in Griechenland +++ In Deutschland gibt es immer mehr "Reichsbürger" +++ Seehofer und Söder planen gemeinsame Auftritte +++ BMW-Vorstand Duesmann soll Audi-Chef werden +++ Löw wusste nichts von Özil-Rücktritt

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    In Griechenland steigt die Zahl der Todesopfer durch die schweren Waldbrände. Nach offiziellen Angaben sind bisher mindestens 50 Leichen entdeckt worden. Außerdem gibt es mehr als 150 Verletzte. Viele von ihnen schweben wegen schwerer Verbrennungen in Lebensgefahr. Die Menschen waren in ihren Häusern oder Autos von den Flammen eingeschlossen worden. Die Hafenstadt Rafina in der Nähe von Athen ist von den Bränden besonders betroffen. In der Region wurde der Notstand ausgerufen. Griechenland bat die EU um Hilfe beim Kampf gegen die Flammen. 

    Die Reichsbürgerszene in Deutschland wächst und wird immer gefährlicher. Das steht im neuen Verfassungsschutzbericht, der dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt und den Bundesinnenminister Horst Seehofer heute vorstellen wird. 16.500 Personen werden dieser Szene demnach zugeordnet. Davon seien 900 Rechtsextremisten. Zum Teil seien die Reichsbürger auch zu schwersten Gewalttaten bereit. Auch die Zahl der islamistischen Gefährder ist laut Verfassungsschutzbericht angewachsen - auf inzwischen 770 Personen.

    CSU-Chef Seehofer und Ministerpräsident Markus Söder planen angesichts der schlechten Umfragewerte gemeinsame Auftritte. Das berichtet der "Münchner Merkur" unter Berufung auf Teilnehmer eines Spitzentreffens am Freitag in der Parteizentrale. Man habe in recht angespannter Stimmung begonnen, aber einen konstruktiven Abend verbracht, hieß es. Söder solle in den nächsten Wochen verstärkt versuchen, Fragen der Landespolitik in den Vordergrund zu stellen und sich aus der Asyl-Debatte im Bund heraushalten.

    Der bisherige BMW-Einkaufsvorstand Markus Duesmann soll nach einem Bericht des "Handelsblatt" neuer Audi-Chef werden. Der Manager solle den Posten schnellstmöglich übernehmen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Volkswagen-Konzernkreise. Duesmann könne wegen einer Klausel in seinem Vertrag frühestens in einem halben Jahr den neuen Posten aufnehmen, hieß es. Der Chefposten bei Audi ist vakant, weil der bisherige Chef Rupert Stadler seit Mitte Juni in Untersuchungshaft sitzt. Er war unter dem Verdacht festgenommen worden, im VW-Dieselskandal Zeugen beeinflussen zu wollen.

    Der langjährige Fußball-Nationalspieler Mesut Özil hat Bundestrainer Joachim Löw nicht vorab über seinen Rücktritt informiert. Löw habe erst über das Internet von der Entscheidung erfahren, teilte sein Berater Arslan mit. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat sich derweil hinter Özil gestellt. Verbandspräsident Aiman Mazyek betonte, was da jetzt an Respektlosigkeit, Vorurteilen und auch an Rassismus über Özil ergossen werde, sei beispiellos und furchterregend.