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    Schlagzeilen BR24/9

    USA planen Ausnahmen bei Schutzzöllen +++ Maas fordert mehr Gleichberechtigung +++ Floridas Repräsentantenhaus für schärfere Waffengesetze +++ Vier Schwerverletzte bei zwei Messerattacken in Wien +++ Immer mehr Menschen in Bayern haben Nebenjobs

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    Bei den geplanten Strafzöllen gegen Stahl- und Aluminium-Importe plant die US-Regierung Ausnahmen für die Nachbarländer. Laut Wirtschaftsminister Ross soll die Regelung für Kanada und Mexiko gelten, allerdings nur dann, wenn die Verhandlungen für das Freihandeslabkommen Nafta vorankommen. Trumps Wirtschaftsberater Navarro deutete an, dass es auch für andere Länder Möglichkeiten geben könnte, nachträglich Zölle zu vermeiden. China hat unterdessen mit Vergeltung gegen die US-Zölle gedroht. Das Außenministerium erklärte, wenn es zu einem Handelskrieg komme, werde Peking notwendige und gerechtfertigte Maßnahmen ergreifen. 

    Der geschäftsführende Bundesjustizminister Maas beklagt, dass Frauen in Deutschland immer noch benachteiligt sind. Anlässlich des heutigen Weltfrauentags sagte Maas, nach wie vor gebe es Sexismus, Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen und zu wenig weibliche Führungskräfte. Noch nie seien Frauen so gut ausgebildet gewesen wie heute, so der SPD-Politiker. Wenn Unternehmen trotzdem von reinen Männervereinen geleitet würden, könne das ein Umfeld für sexualisierte Gewalt schaffen. Auch die geringere Bezahlung von Frauen müsse endlich beendet werden, forderte Maas. 

    Nach dem Senat hat nun auch das Repräsentantenhaus von Florida ein stengeres Waffengesetz für den US-Bundesstaat gebilligt. Darin ist unter anderem vorgesehen, das Mindestalter für Waffenkäufe von 18 auf 21 Jahre zu erhöhen. Außerdem soll es bestimmten Lehrkräften erlaubt werden, in der Schule Waffen zu tragen. Die Politiker reagieren damit auf den Parkland-Amoklauf vor gut drei Wochen. Ein 19-Jähriger hatte in seiner ehemaligen Highschool auf Schüler und Lehrer geschossen. Er wurde nun wegen 17-fachen Mordes und 17-fachen versuchten Mordes angeklagt.  

    Bei zwei Messerattacken in Wien sind gestern Abend vier Menschen schwer verletzt worden. Ein Unbekannter hatte eine dreiköpfige Familie vor einem Restaurant mit einem Klappmesser angegriffen. Alle drei Personen sind im Krankenhaus und wurden lebensgefährlich verletzt. Das Motiv für die Attacke ist unklar. Wenig später wurde ein Tschetschene in derselben Gegend ebenfalls mit einem Messer verletzt. Ein Verdächtiger aus Afghanistan wurde festgenommen. Ob es einen Zusammenhang zwischen beiden Taten gibt, ist noch unklar.

    Immer mehr Menschen in Bayern haben neben ihrem Haupt- noch einen oder mehrere Nebenjobs. Wie aus einer Antwort der Staatsregierung auf eine Anfrage der Landtags-SPD hervorgeht, waren es im vergangenen Jahr rund 660.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Freistaat. Sie gehen noch mindestens einer weiteren geringfügigen Beschäftigung nach. Damit hat sich die Zahl innerhalb von 15 Jahren mehr als verdreifacht. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Weikert, forderte deshalb von der Regierung, sich stärker für nachhaltige sozialversicherungspflichtige Jobs einzusetzen.