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    Schlagzeilen BR24/9

    Bahnverkehr normalisiert sich nach "Friederike" ++ SPD-Politiker rufen zu GroKo-Verhandlungen auf +++ FPÖ-Innenminister will Grenzschutzeinheit aufstellen +++ IG Metall weitet Warnstreiks aus +++ Beeinträchtigungen auf der A3 und der A9

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    Nach dem Orkan "Friederike" normalisiert sich der Bahnverkehr seit dem Morgen wieder. Die Fahrgäste müssen sich aber zum Teil noch auf Einschränkungen einstellen, wie ein Sprecher mitteilte. Vor allem in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen rechnet das Unternehmen noch den ganzen Tag mit Ausfällen und Verspätungen. Dagegen fahren in Bayern die Züge wieder weitgehend normal.

    Angesichts des ungewissen Ausgangs der Abstimmung über Koalitionsverhandlungen mit der Union werben rund 40 SPD-Politiker aller Flügel für die Aufnahme solcher Gespräche - "aus Verantwortung für Deutschland, Europa und die SPD". Den Aufruf haben unter anderen EX-Parteichef Matthias Platzeck und SPD-Bundespräsidentschaftskandidatin Gesine Schwan unterschrieben. Auch die ehemaligen Juso-Vorsitzenden Niels Annen und Björn Böhning unterzeichneten. Die SPD-Nachwuchsorganisation führt mit ihrem Vorsitzenden Kevin Kühnert den Widerstand gegen GroKo-Verhandlungen an.

    Der neue österreichische Innenminister Herbert Kickl von der FPÖ hat die Bildung einer eigenen Grenzschutzeinheit angekündigt. Diese solle in der Lage sein, rasch Sperren und Kontrollen an Österreichs Grenzübergängen einzurichten, sagte Kickl der "Tiroler Tageszeitung". "Ein Durchwinken wird es nicht mehr geben", sagte der Minister mit Blick auf die Flüchtlingskrise im Jahr 2015, als Hunderttausende über Österreich nach Deutschland gereist waren. Ziel sei es, binnen weniger Stunden "an den Grenzen ein geordnetes Grenzmanagement gewährleisten zu können". 

    Die IG Metall weitet ihre Warnstreiks heute aus. Bayernweit sind Beschäftigte in mehr als 70 Betrieben aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. In Mittelfranken ist Nürnberg der Schwerpunkt der Aktionen. Allein dort werden 25 Betriebe bestreikt. Betroffen sind unter anderem alle Siemens-Standorte sowie die Lkw- und Bussparte von MAN und Bosch. In Niederbayern und der Oberpfalz werden die BMW-Standorte bestreikt. 

    Nach einem Lkw-Unfall ist die Autobahn A3 zwischen Randersacker und Heidingsfeld in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die A9 in Richtung Nürnberg zwischen Hilpoltstein und Allersberg ist nach einem Lkw-Unfall wieder auf einer Spur befahrbar. Autofahrer werden laut Polizei aber noch eine Weile mit Verkehrsbehinderungen zu kämpfen haben.