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    Schlagzeilen BR24/9

    Metaller-Warnstreiks treffen Bayerns Autoindustrie +++ Türkischer Außenminister weckt Hoffnungen im Fall Yücel +++ Klage gegen Ford wegen Abgas-Manipulationen +++ Forscher warnen vor steigender Flutgefahr +++ Millionenraub in Pariser Luxushotel

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    Die IG-Metall hat für heute zu Warnstreiks in 79 bayerischen Betrieben aufgerufen, dabei wird auch die Autoindustrie einbezogen. Bereits am Vormittag wird das BMW-Forschungszentrum in München bestreikt, ebenso Airbus in Manching und die KSB AG in Pegnitz. In Allgäu trifft der Warnstreik PMG, in Oberfranken ABM in Marktredwitz sowie ZF in Bayreuth-Wolfsbach. Am Nachmittag legen Mitarbeiter des BMW-Werks in Regensburg vorübergehend die Arbeit nieder. Auch die Mitarbeiter von Bosch in Bamberg arbeiten mehrere Stunden lang nicht.

    Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat Hoffnungen im Fall des inhaftierten "Welt"-Journalisten Deniz Yücel geweckt. Er sagte, in jüngster Zeit sei es schon zu einigen Freilassungen infolge von Gerichtsentscheidungen gekommen. Cavusoglu betonte aber, dass die Regierung nicht in Gerichtsverfahren eingreifen könne: "Was ist mein Vorteil, wenn ich Deniz Yücel inhaftiere? Was werde ich im Gegenzug bekommen? Nichts. Es vergiftet unsere Beziehungen. Gefällt mir das? Nein. Aber ich kann nicht in die Justiz eingreifen, nur um dieses Problem loszuwerden."

    Der US-Autobauer Ford ist in den USA wegen des Vorwurfs der Manipulation an Dieselmotoren verklagt worden. In der Klageschrift wirft die Anwaltskanzlei Hagens Berman dem Autobauer vor, ähnlich wie Volkswagen Abschaltvorrichtungen eingesetzt zu haben, um Abgastests zu bestehen. Betroffen sind demnach Pickup-Geländewagen der Typen F-250 und F-350. In der Klageschrift wird auch der deutsche Zulieferer Bosch als Beschuldigter geführt.

    Ohne erhebliche Investitionen in den Hochwasserschutz wird sich die Zahl der flutgefährdeten Menschen in den kommenden 25 Jahren drastisch erhöhen. Das geht aus einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung hervor. Wenn nicht zusätzliche Maßnahmen wie Deichausbau, Flussmanagement oder Siedlungsverlegungen ergriffen werden, würde sich die Zahl der von besonders starken Überflutungen betroffenen Menschen in Deutschland demnach bis in die 2040er Jahre von derzeit etwa hunderttausend auf rund 700.000 erhöhen

    Bewaffnete Räuber haben bei einem spektakulären Überfall im Pariser Luxushotel Ritz Schmuck im Wert von mehr als vier Millionen Euro erbeutet. Wie die Polizei mitteilte, schlugen die fünf vermummten Täter am Mittwochabend in dem Hotel Vitrinen ein, in dem Schmuckstücke verschiedener Juweliere ausgestellt waren. Die Polizei konnte drei der mutmaßlichen Täter festnehmen. Den beiden anderen gelang die Flucht.