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    Schlagzeilen BR24/9

    Melbourne: Auto rast in Menschenmenge +++ Katalonien wählt neues Regionalparlament +++ Belästigungsvorwürfe: Britischer Vize-Premier tritt zurück +++ Kartellverdacht: Bayerische Behörden entlasten Autobauer +++ Seilbahneinweihung auf der Zugspitze

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    In Melbourne ist ein Auto in eine Menschenmenge gerast und hat mehrere Menschen erfasst. Wie die Rettungskräfte berichten, gab es rund ein Dutzend Verletzte - darunter offenbar auch ein Kind im Vorschulalter. Nach Angaben der Polizei wurde der Fahrer festgenommen. Momentan ist noch unklar, ob es sich um einen Anschlag oder einen Unfall handelt. Die Polizei hat die Menschen aufgerufen, die Gegend zu meiden und Videos oder Bildmaterial von dem Vorfall einzureichen. 

    Nach Monaten der Krise wählt die spanische Region Katalonien heute ein neues Regionalparlament. Mit Spannung wird erwartet, ob die separatistischen Parteien ihre Unabhängigkeitsbestrebungen fortsetzen. Es stellt sich die Frage, ob sich die Befürworter einer Unabhängigkeit oder die Gegner durchsetzen. Der Ausgang der Wahl gilt als völlig offen. Nach dem Unabhängigkeitsbeschluss des Parlaments in Barcelona hatte die Zentralregierung in Madrid die Regionalregierung Ende Oktober entmachtet und selbst die Kontrolle in der wirtschaftsstarken Region übernommen.

    Der britische Vize-Premier Damian Green ist zurückgetreten. Der 61-Jährige war nach Belästigungsvorwürfen und Berichten über Pornografie auf seinen Dienstrechnern unter Beschuss geraten. Wie Premierministerin Theresa May mitteilte, habe eine Untersuchung "missverständliche" und "fehlerhafte" Angaben Greens zu den Anschuldigungen aufgedeckt. Sie hatte ihn daraufhin zum Rücktritt aufgefordert. Green entschuldigte sich in einem Brief für sein Verhalten. Zuvor hatte er die Vorwürfe abgestritten und von einer Kampagne gegen sich gesprochen.

    Bayerische Behörden sehen bisher offenbar keine Anhaltspunkte für ein Kartell der deutschen Autobauer BMW, Daimler und Volkswagen. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung und bezieht sich auf eine Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Landtagsfraktion. Den Autobauern Daimler, BMW und dem Volkswagen-Konzern mit seinen Töchtern Audi und Porsche wird vorgeworfen, sich seit Jahren in Arbeitskreisen über Technik, Kosten und Zulieferer abgestimmt zu haben. Die EU-Kommission prüft derzeit, ob sie ein förmliches Verfahren einleitet. 

    Nach drei Jahren Planung und weiteren drei Jahren Bauzeit wird heute die neue Seilbahn der Superlative auf der Zugspitze eingeweiht. Um 11.00 Uhr soll die bodentief verglaste Kabine von der Talstation in Grainau starten und die Festgäste in wenigen Minuten zum Gipfel der 2.962 Meter hohen Zugspitze bringen. Die Promi-Fahrt gilt als offizieller Starttermin der 50 Millionen Euro teuren Seilbahn.