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Mittwoch, 13. Juni: Das war der Tag | BR24

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Das war der Tag/ Symbolbild

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    Mittwoch, 13. Juni: Das war der Tag

    VW muss eine Milliarde Euro Bußgeld zahlen +++ Krisentreffen zu Migrationsstreit +++ Kabinett beschließt Recht auf Rückkehr in Vollzeit +++ Garmisch-Partenkirchen will alpine Ski-WM 2025 +++ Wiesn-Maß kostet heuer maximal 11,50 Euro

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    In der Dieselaffäre hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen Volkswagen ein Bußgeld über ein Milliarde Euro verhängt. Die Behörde sieht es als erwiesen an, dass Verantwortliche in der Abteilung Aggregate-Entwicklung ihre Pflichten verletzt haben. Für VW ergab sich dadurch nach Berechnungen der Staatsanwaltschaft Braunschweig ein wirtschaftlicher Vorteil von 995 Millionen Euro. Aus Wolfsburg hieß es am Abend, man werde das Urteil akzeptieren und keine Rechtsmittel einlegen. Man bekenne sich damit zu seiner Verantwortung.

    Nach dem Zerwürfnis zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Innenminister Horst Seehofer in der Asylpolitik sollte bei einem Krisentreffen noch am Abend nach einer Lösung gesucht werden. Über die Ergebnisse sollte laut Agenturinformationen nicht am Abend informiert werden. Es sei Stillschweigen vereinbart worden. An dem Treffen sollten auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Hessens Regierungschef Volker Bouffier (CDU) teilnehmen, hieß es in Unionskreisen. Merkel war am Dienstag in der Unions-Fraktionssitzung wegen des Streits erheblich unter Druck geraten. Etliche Redner sagten, sie solle auf die CSU und deren Forderung nach Zurückweisung von Flüchtlingen an der Grenze zugehen.

    Teilzeitbeschäftigte bekommen in vielen Fällen ein Recht zur Rückkehr in Vollzeit. Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus

    Heil (SPD) auf den Weg gebracht. Demnach sollen Arbeitnehmer vom 1. Januar 2019 an die Möglichkeit bekommen, für eine befristete Dauer in Teilzeit zu wechseln und dann wieder zu hundert Prozent zu arbeiten. Beschäftigte, die am Stichtag bereits Teilzeit arbeiten, sollen ihren Wunsch nach Vollzeit gegenüber dem Arbeitgeber leichter durchsetzen können. 

    Garmisch-Partenkirchen bewirbt sich für die alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2025. Dafür stimmte der Marktgemeinderat, wie auf der Facebook-Seite des Traditions-Weltcups bekanntgegeben wurde. Die Lokalpolitiker befürworteten, die für eine Bewerbung notwendigen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Als nächstes stehen Gespräche mit dem Deutschen Skiverband an. Bis 1. Mai 2019 muss eine Kandidatur beim Weltverband FIS eingereicht werden. Die Vergabe der Titelkämpfe in knapp sieben Jahren erfolgt im Mai 2020. Bislang haben Crans-Montana in der Schweiz und Saalbach-Hinterglemm in Österreich ihr Interesse bekundet.

    Auf dem Oktoberfest 2018 wird die Maß Bier zwischen 10,70 Euro und 11,50 Euro kosten - dies hat das Münchner Wirtschaftsreferat mitgeteilt. Die Bierpreise

    steigen damit um durchschnittlich 3,6 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Der Sprecher der Wiesnwirte, Peter Inselkammer, sagte zur Begründung,

    Zeltmieten und Umsatzpacht seien deutlich gestiegen; außerdem müssten die Wirtemehr Geld für die Sicherheit ausgeben. Er appellierte an die Stadt München, die

    Kosten für den Sicherheitszaun und andere Vorkehrungen nicht nur auf die Wirte und Betreiber von Fahrgeschäften umzulegen.