BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© BR
Bildrechte: BR

Schlagzeilen

Per Mail sharen

    Schlagzeilen BR24/20

    Britischer Außenminister Johnson erklärt Rücktritt +++ Deutschland und China gegen Trumps Handelspolitik +++ Taucher retten vier weitere Jungen in Thailand +++ Erdogan als neuer Staatspräsident vereidigt +++ Le Pens Partei offenbar vor der Pleite

    Per Mail sharen

    Nach dem britischen Brexit-Minister Davis hat auch Außenminister Johnson seinen Rücktritt erklärt. Das teilte das Büro von Premierministerin May mit. Johnson war eines der Gesichter der Brexit-Kampagne und Wortführer der Europagegner in Großbritannien. Nach dem gestrigen Rücktritt von Brexit-Minister Davis stand er nun unter Druck, selbst zu handeln. Davis hatte bisher für Großbritannien die Austrittsverhandlungen mit der EU geleitet. 

    Deutschland und China haben sich gemeinsam zum freien Welthandel bekannt und sich damit gegen die Abschottungspolitik von US-Präsident Trump gestellt. Beide Länder sind von US-Präsident Trump mit Strafzöllen belegt worden. Am Rande der Regierungskonsultationen beider Länder wurden Wirtschaftsverträge im Wert von 20 Milliarden Euro unterzeichnet.

    In Thailand wächst die Hoffnung auf ein glückliches Ende des Höhlendramas. Heute gelang es den Spezialtauchern, vier weitere Kinder aus der Höhle ans Tageslicht zu bringen. Damit sind nun acht Mitglieder der Jugendgruppe gerettet. Vier Jungen und ihr Betreuer müssen noch in der Höhle ausharren. Die geretteten Kinder werden jetzt in einem Krankenhaus der Provinzhauptstadt Chiang Rai behandelt. 

    Zwei Wochen nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in der Türkei hat der alte und neue Staatspräsident Erdogan seinen Amtseid abgelegt. Er bestimmt die Geschicke der Türkei bereits seit fast 16 Jahren und ist nun nicht mehr nur Staats-, sondern auch Regierungschef. Die Vereidigung im Parlament in Ankara hatte auch den Umbau des Staates von einem parlamentarischen in ein Präsidialsystem besiegelt.

    Die Partei der französischen Rechtspopulistin Marine Le Pen steht offenbar vor dem finanziellen Aus. Die Justiz halte wegen der Scheinbeschäftigungs-Affäre zwei Millionen Euro aus der öffentlichen Parteienfinanzierung zurück, erklärte Le Pen. Damit wäre die Partei nach Angaben Le Pens bis Ende August finanziell am Ende. Assistenten von Abgeordneten der rechtspopulistischen Partei im EU-Parlament sollen auch für die Partei in Frankreich gearbeitet haben. Das ist nicht erlaubt.