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    Schlagzeilen BR24/20

    Hurrikan Irma: Drei Meter hohe Wellen erwartet +++ Reisekonzerne bringen Urlauber in Sicherheit +++ Krankenkassen: Überschüsse steigen +++ Grüne starten Volksbegehren +++ Allgäuer Wursthersteller: Schneidegerät schuld an gefährlichen Bakterien

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    Hurrikan Irma soll am Wochenende mit voller Wucht auf Florida treffen, das erklärte das US-Hurricane-Center in Miami. Erste Ausläufer könnten den Staat schon am Samstag erreichen. Allein rund um Miami haben die Behörden 650.000 Menschen zum Verlassen ihrer Häuser aufgerufen. Für die gesamte Südküste Floridas gilt eine Warnung vor bis zu drei Meter hohen Wellen. Auch zwei weitere über der Karibik herannahende Hurrikans, "Jose" und "Katia", haben an Kraft gewonnen. "Jose" wurde auf die zweithöchste Stufe vier heraufgesetzt. Gemessen worden seien Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometern pro Stunde, hieß es. Bei "Katja" seien es derzeit immerhin 155 Stundenkilometer.

    Der Reisekonzern TUI rät seinen Kunden von einer Reise nach Kuba, den Bahamas und Florida in den nächsten Tagen ab. Touristen auf Kuba oder in Florida seien vorsorglich in sichere Unterkünfte gebracht worden, hieß es. Auch der Reiseveranstalter DER Touristik erklärte, er habe einen Großteil seiner Gäste in Florida bereits in Sicherheit gebracht. Beide Gesellschaften bieten gebührenfreie Umbuchungen und Stornierungen für Reisende an. Die Lufthansa lässt von Freitag bis Sonntag die tägliche Verbindung zwischen Frankfurt und Miami ausfallen, wie ein Firmensprecher sagte. Am Wochenende könnten auch Orlando und Tampa nicht angeflogen werden. 

    Die Überschüsse bei den gesetzlichen Krankenkassen werden immer größer. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums hat sich der Überschuss des ersten Quartals im zweiten Vierteljahr mehr als verdoppelt: Er erhöhte sich rund 600 Millionen Euro auf zuletzt 1,4 Milliarden. Damit liegen die Finanzreserven der 113 Kassen jetzt bei rund 17,5 Milliarden Euro.

    Die Grünen haben ein Volksbegehren gegen den hohen Flächenverbrauch in Bayern gestartet. Derzeit verschwinden täglich 13 Hektar Freifläche unter Beton oder Asphalt. Mit dem Volksbegehren soll der Verbrauch auf maximal fünf Hektar pro Tag begrenzt werden. Bei der nun gestarteten Unterschriftensammlung müssen sich mindestens 25.000 Bürger eintragen, damit es später zu einem Volksentscheid kommt.

    Ein Wurst-Schneidegerät war wohl die Ursache für die Verunreinigung mit Listerien bei dem Ostallgäuer Wursthersteller Otto Nocker. Das erklärte das Unternehmens gegenüber dem BR. Die Verbraucherschutzorganisation foodwatch wirft dem Wursthersteller sowie den Behörden vor, die Verbraucher nur lückenhaft und zu spät informiert zu haben. Nocker erklärte dagegen, man habe sich sofort an die zuständigen Behörden gewandt. Auch das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sowie das Staatsministerium für Verbraucherschutz wiesen die Kritik zurück.