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    Schlagzeilen BR24/17

    CSU-Bezirksparteitag: Geschlossenheit angemahnt +++ Seehofer wehrt sich gegen Kritik an Flüchtlingspolitik +++ Spahn schließt höhere Pflegeversicherungsbeiträge nicht aus +++Haftbefehl nach Attacke in Lübeck +++ Vettel holt Pole auf Hockenheimring

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    Die Geschlossenheit der Partei stand beim Bezirksparteitag der oberbayerischen CSU im Mittelpunkt. Ministerpräsident Söder und Verkehrsministerin Aigner betonten, die Partei müsse vor der Landtagswahl im Herbst zeigen, dass sie "Anker und Zentrum" zugleich ist. Söder sagte vor den rund 350 Delegierten wörtlich: "Eine starke CSU in Bayern war noch nie so notwendig wie jetzt."

    CSU-Chef Seehofer wehrt sich gegen die Kritik der Kirchen an der Flüchtlingspolitik seiner Partei. So hatte etwa der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland der CSU jüngst vorgeworfen, ihr sei es zuletzt nur darum gegangen, Flüchtlinge fernzuhalten. Von der humanitären Verpflichtung zur Aufnahme sei wenig die Rede gewesen. Dazu sagte Seehofer dem "Münchner Merkur", es werde immer ein Gegensatz zwischen Humanität und Sicherheit hergestellt. Ohne Ordnung im Land und den Schutz der einheimischen Bevölkerung werde es auf Dauer keine Humanität geben.

    Bundesgesundheitsminister Spahn schließt nicht aus, dass die Beiträge zur Pflegeversicherung stärker steigen als bisher geplant. Das hat der CDU-Politiker in einem Interview mit den "Westfälischen Nachrichten" deutlich gemacht. Demnach halten die Pflegekassen eine Erhöhung des Beitrags zum 1. Januar um 0,5 Prozentpunkte für notwendig. Spahn hatte Mitte Juni eine Anhebung um 0,3 Prozentpunkte angekündigt.

    Nach der Attacke in einem Linienbus in Lübeck sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat ein Richter Haftbefehl gegen den 34-Jährigen erlassen. Ihm wird unter anderem Brandstiftung, gefährliche Körperverletztung und versuchter Mord vorgeworfen.

    Ferrari-Pilot Vettel hat sich die Pole Position für sein Formel-1-Heimrennen gesichert. In der Qualifikation zum Großen Preis von Deutschland verwies er Mercedes-Pilot Bottas auf den zweiten Platz. Dritter wurde auf dem Hockenheimring Räikkönen im zweiten Ferrari. Vettels WM-Rivale Hamilton konnte mit seinem Mercedes wegen eines Hydrauli-Problems die Qualifikation nicht zu Ende fahren.