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    Schlagzeilen BR24/16

    Söder und Herrmann eröffnen Landesamt für Asyl +++ Sami A. ist in Tunesien wieder auf freiem Fuß +++ Opposition kritisiert Wissenschaftsministerin Kiechle +++ Lebenslang im Hofer Giftmord-Prozess +++ Haftbefehl nach Messerattacke in Vilshofen

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    Bayern hat seit heute ein eigenes Landesamt für Asyl und Rückführungen. Ministerpräsident Söder und Innenminister Herrmann haben die neue Behörde in Manching bei Ingolstadt eröffnet. Söder sagte, dabei gehe es aber nicht um eine möglichst hohe Zahl an Abschiebungen. Generell habe die freiwillige Rückkehr abgelehnter Asylbewerber Vorrang. Herrmann betonte, dass die Entscheidungsgewalt bei Asylbescheiden weiter beim BAMF in Nürnberg liegt.

    Der nach Tunesien abgeschobene Sami A. ist in seinem Heimatland vorläufig wieder auf freiem Fuß. Laut der tunesischen Anti-Terror-Behörde hat ein Untersuchungsrichter die Freilassung angeordnet, da zur Zeit keine Anschuldigungen gegen den Mann erhoben werden könnten. Der Tunesier soll Leibwächter des langjährigen Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden gewesen sein. Vor zwei Wochen war er unter umstrittenen Umständen aus Deutschland abgeschoben worden.

    Die Opposition im bayerischen Landtag hat Marion Kiechles Doppelrolle als Wissenschaftlerin und Gesellschafterin einer Pharmafirma kritisiert. Der Fraktionschef der Grünen, Hartmann sagte mit Blick auf die Recherche, an der auch der BR beteiligt war, sie werfe ein dunkles Licht auf die Ministerin, vor allem auf die Regierung Söder. Bei den Freien Wählern hieß es, zwischen Wissenschaft und Wirtschaft müsse Transparenz herrschen.

    Das Landgericht Hof hat eine 39jährige Regensburgerin zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Schwurkammer sah es als erwiesen an, dass die Frau einen Mann im Fichtelgebirge mit Frostschutzmittel vergiftet hat. Sie habe den Lebensgefährten ihrer langjährigen Bekannten heimtückisch getötet, weil sie in die Frau verliebt gewesen sei und mit ihr eine Liebesbeziehung aufbauen wollte.

    Nach der Messerattacke auf einen 11-Jährigen in Vilshofen sitzt der Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Die Oberstaatsanwaltschaft teilte mit, gegen den 25-jährigen Mann sei Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen worden. Er hatte am Mittwoch das Kind aus der Nachbarschaft mit einem Messer schwer verletzt. Der Bub ist nach einer Notoperation außer Lebensgefahr.

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