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    Schlagzeilen BR24/16

    Kabinett beschließt Asylplan +++ Zehntausende Kinder Opfer von Gewalt +++ Israel reagiert scharf auf Uran-Pläne des Iran +++ Ärztliche Behandlungsfehler gehen zurück +++ Spatz häufigster Vogel in Bayerns Gärten

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    Das bayerische Kabinett hat den heftig umstrittenen Asylplan beschlossen. Künftig wird in jedem der sieben Regierungsbezirke Bayerns ein sogenanntes Ankerzentrum eingerichtet. Die ankommenden Flüchtlinge müssen dort bis zur Verkündung des Asylbescheids bleiben. Laut Söder wird Bayern künftig auch eigene Abschiebeflüge organisieren und den Asylbewerbern eher Sachleistungen als Bargeld zukommen lassen.

    Allein in Bayern sind im vergangenen Jahr 26 Kinder ermordet worden. Insgesamt wurden 2017 in Deutschland 143 Kinder getötet. Das zeigt die aktuelle Kriminalitätsstatistik. Darin heißt es auch, dass jeden Tag in Deutschland fast 50 Kinder misshandelt oder sexuell missbraucht werden. Das BKA geht aber davon aus, dass die Dunkelziffer hier weit höher liegt.

    Der Iran hat die internationale Atomenergiebehörde darüber informiert, dass er die Zahl seiner Zentrifugen für die Urananreicherung erhöhen wird. Die vereinbarte Grenze werde aber eingehalten, sagte der Sprecher der iranischen Atombehörde Kamalwandi. Israel wertet dies aber als Beleg für die Absicht, sich "ein Arsenal von Atombomben" zu beschaffen und droht dem Land mit einem militärischen Angriff. 2015 wurde im internationalen Atomabkommen festgeschrieben, dass maximal 20 Prozent Uran angereichert werden dürfen.

    Der medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) hat einen Rückgang bei der Zahl ärztlicher Behandlungsfehler bestätigt. Laut MDK-Bericht gab es im vergangenen Jahr deutschlandweit rund 13.500 Vorwürfe. Im Jahr davor waren es noch über 15.000. Laut der aktuellen Statistik wurde in jedem vierten Fall der Behandlungsfehler auch bestätigt. Die meisten Beanstandungen gab es in den Bereichen Chirurgie und Orthopädie. In Bayern wurden dem MDK 3.200 Fälle von Ärztepfusch gemeldet.

    Der Spatz ist wieder der häufigste Vogel in Bayerns Gärten. Laut dem Landesbund für Vogelschutz wurden bei einer Aktion Mitte Mai im Schnitt 4,4 Spatzen von den freiwilligen Helfern gezählt, knapp gefolgt von Amsel und Feldsperling. Schlecht geht es offenbar dem Rotkehlchen, von dem weit weniger Exemplare gezählt wurden als im vergangenen Jahr. Laut LBV passt das zum generellen Trend, dass besonders insektenfressende Vogelarten stark zurückgehen.