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    Schlagzeilen BR24/16

    Löw gibt vorläufigen WM-Kader bekannt +++ Seppelt bekommt doch Visum für Russland +++ Söder verteidigt Polizeiaufgabengesetz +++ Haftstrafe und Freispruch im Weidener Terrorhelferprozess +++ Schmähgedicht von Böhmermann bleibt teilweise verboten

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    Bundestrainer Löw hat das vorläufige Aufgebot für die Fußball-Weltmeisterschaft bekanntgegeben. Im 27 Mann starken Kader stehen unter anderem der lange verletzte Torhüter Manuel Neuer und die Offensivspieler Nils Petersen, Mario Gomez und Marco Reus, nicht aber Sandro Wagner und Mario Götze. Vier Spieler muss Löw bis zur Nominierung des endgültigen Kaders am 4. Juni noch streichen.

    Der ARD-Journalist und Doping-Experte Hajo Seppelt darf nun doch zur Fußball-WM nach Russland. Die Regierung in Moskau habe das Einreiseverbot aufgehoben, teilte Außenminister Maas auf Twitter mit. Seppelts Visum wurde in der vergangenen Woche von Moskau für ungültig erklärt. Durch seine Recherchen hatte er das staatliche Doping-System Russlands aufgedeckt. 

    Die CSU will die Verschärfung des bayerischen Polizeirechts trotz aller Kritik durchsetzen. Ministerpräsident Söder verteidigte das neue Polizeiaufgabengesetz und sagte, es werde Leben retten. Für alle zusätzlichen Befugnisse der Polizei seien richterliche Überprüfungsoptionen vorgesehen. Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Schulze kritisierte das geplante Gesetz als verfassungswidrig. Bayerns-SPD-Chefin Kohnen nannte es „kaputt“.

    Im Prozess um zwei mutmaßliche Terrorhelfer aus Neustadt an der Waldnaab hat das Oberlandesgericht München das Urteil gefällt. Ein türkischer Staatsbürger ist wegen Unterstützung einer und Werbung für eine ausländische terroristische Vereinigung zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Ein weiterer Angeklagter wurde freigesprochen. Das hatte zuletzt auch die Staatsanwaltschaft gefordert.

    Das Schmähgedicht des Satirikers Jan Böhmermann über den türkischen Präsidenten Erdogan bleibt in großen Teilen verboten. Das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg wies zwei Berufungsanträge zurück. Böhmermann wollte erreichen, dass der Text zur Gänze wieder freigegeben wird, Erdogan verlangte ein Totalverbot.