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    Schlagzeilen BR24/16

    Ungarns Regierungschef Orbán zu Gast bei CSU-Klausur +++ EU will gegen Schwarzarbeit illegaler Migranten vorgehen +++ Kleriker Chatami droht iranischen Regierungskritikern +++ HP ruft Notebook-Akkus zurück +++ Schifffahrt am Obermain gesperrt

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    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán ist als Gast der CSU-Landesgruppe in Kloster Seeon eingetroffen. Vor dem Austausch mit den Bundestagsabgeordneten ist ein Vier-Augen-Gespräch zwischen CSU-Chef Horst Seehofer und Orbán geplant. Stefan Müller, der parlamentarische Geschäftsführer der Landesgruppe, betonte, dass die CSU und Orbán eine gemeinsame Sicht auf die EU verbinde: "Wir arbeiten nicht gegen die EU, wir wollen eine bessere EU, wir wollen aber keine Vereinigten Staaten von Europa. Da sind wir uns mit Viktor Orbán einig und darüber werden wir eben auch mit dem ungarischen Ministerpräsidenten reden.“

    Der für Flüchtlingsfragen zuständige EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos hat die EU-Mitgliedsländer aufgefordert, stärker gegen Schwarzarbeit von illegalen Migranten vorzugehen. Um illegale Migration zu bekämpfen, sei es notwendig, Fluchtanreize zu reduzieren: "Es ist unbedingt erforderlich, zu vermeiden, dass irreguläre Migranten irreguläre Arbeit auf dem Schwarzmarkt in Europa finden." Zugleich ermahnte Avramopoulos die EU-Staaten, Illegale verstärkt abzuschieben

    Der iranische Staatskleriker Ahmad Chatami, einer der Hauptkritiker der Reformpolitik von Präsident Ruhani, hat die regierungskritischen Demonstranten als "Feinde des Islam und des Irans" bezeichnet. Es dürfe kein Erbarmen für sie geben, sagte Chatami während des Freitagsgebets in einer schwer gesicherten Moschee in der Hauptstadt Teheran. Chatami sprach damit die bisher schärfste Drohung der iranischen Führung gegen die regimekritischen Demonstranten aus, die auch in der Nacht in einigen Städten wieder auf der Straße waren.

    Der Computer-Hersteller HP hat eine weltweite Rückruf-Aktion für Akkus von Notebooks wegen Brandgefahr gestartet. Die Akkus könnten sich überhitzen und Kunden gefährden, teilte das Unternehmen mit. Die von der Aktion betroffenen Batterien wurden etwa in den Modellen ProBook, Envy, Pavilion und ZBook fest verbaut, die zwischen Dezember 2015 und Dezember 2017 verkauft wurden. Einen Wechsel und einen Ersatzakku bietet HP kostenlos an. 

    Die Hochwassersituation in Bayern hat sich insgesamt entspannt. Am Oberlauf des Mains müssen Schiffe wegen des hohen Pegels jetzt aber ein Zwangspause einlegen. Wie die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Schweinfurt mitteilt, ist der Main bis Knetzgau im Landkreis Haßberge nicht mehr befahrbar. Die Sperre gilt vorläufig bis zum morgigen Dreikönigstag um 10 Uhr.