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Schlagzeilen BR24/16 | BR24

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    Schlagzeilen BR24/16

    SPD-Pläne für Kooperations-Koalition stoßen bei CDU auf Ablehnung +++ Italien ruft Energie-Notstand aus +++ Reallöhne von Tarifbeschäftigten steigen +++ Rechnungshof will Steuersubventionen abbauen +++ Andreas Beck wird Intendant am Residenztheater

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    Die Vorschläge aus der SPD, mit der Union bei geeigneten Themen in Form einer "Kooperations-Koalition" zusammenzuarbeiten, stoßen in der CDU auf Ablehnung. CDU-Vize Julia Klöckner sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", sie halte nichts von Halbabsprachen. "«Wir können nicht die Hand reichen für ein bisschen Absprache, für ein bisschen Tolerierung, für ganz großes Rosinenpicken der SPD, die sich nicht richtig traut", so Klöckner. Der designierte sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sieht eine begrenzte Zusammenarbeit als "gefährlich" an: "Die SPD hat sehr viel Vertrauen verspielt und sollte jetzt wieder zu Seriosität zurückkommen."

    Nach der Explosion in einer Gasverteilstation in Niederösterreich hat Italien den Energie-Notstand erklärt. Der zuständige Minister sagte wörtlich: "Wir haben ein ernstes Problem." Italien bezieht einen Großteil seines Gases aus Russland. Dieses Gas wird über die Verteilstation im österreichischen Baumgarten nach Mittel- und Südeuropa weitergeleitet. Deutschland ist nach Angaben des Betreibers nicht von Lieferengpässen betroffen.

    Das Einkommen der Tarifbeschäftigten in Deutschland steigt auch in diesem Jahr schneller als die Verbraucherpreise. Mindestens drei von vier Arbeitnehmern sollten so preisbereinigt mehr Geld in der Tasche haben. Einschließlich Sonderzahlungen sind 2017 die Bruttogehälter im Schnitt um 2,3 Prozent gewachsen, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Gleichzeitig wird eine Jahresinflation von nur 1,7 Prozent erwartet. Damit liegt die Verdienstentwicklung der Tarifbeschäftigten rund 0,6 Punkte oberhalb der Preissteigerung. Ihre Reallöhne steigen.

    Der Bundesrechnungshof fordert die Abschaffung von Steuersubventionen und -vergünstigungen. Damit solle der Bundeshaushalt zukunftsfest gemacht werden, schreiben die Prüfer in ihrem aktuellen Bericht. Konkret wird die niedrige Besteuerung von Diesel-Kraftstoff infrage gestellt. Der um 18 Cent niedrigere Steuersatz je Liter mache jährlich acht Milliarden Euro an Mindereinnahmen für den Staat aus, sagte der Präsident des Rechnungshofes, Kay Scheller.

    Andreas Beck wird neuer Intendant des Münchner Residenztheaters und damit des Bayerischen Staatsschauspiels. Das bayerische Kabinett billigte den Vorschlag von Kultusminister Spaenle, den 52-jährigen Regisseur und Dramaturgen zu berufen. Beck ist derzeit noch Intendant am Theater Basel. Seinen neuen Posten wird er am 1. September 2019 antreten. Beck folgt Martin Kusej nach, der ans Wiener Burgtheater wechselt.