BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

Schlagzeilen BR24/13: Das ist passiert | BR24

© BR

Themenbild "Schlagzeilen"

Per Mail sharen
Teilen

    Schlagzeilen BR24/13: Das ist passiert

    Bergsturz: Suche nach Vermissten unterbrochen +++ Hurrikan "Harvey" leicht abgeschwächt +++ Bundeswehr: Noch kein Stationierungsabkommen mit Jordanien +++ Auch Österreich will Grenzkontrollen beibehalten +++ Zweimal Gold bei Kanu-WM +++

    Per Mail sharen
    Teilen

    Im Schweizer Kanton Graubünden ist die Suche nach den acht Vermissten des Bergsturzes - darunter vier Deutsche aus Baden-Württemberg - eingestellt worden. Gestern hatten sich bei einem zweiten Murenabgang neue Geröll- und Schlammmassen durch das Bondasca-Tal geschoben. Seit dem gewaltigen Bergsturz am Piz Cengalo vom Mittwoch galten die acht als vermisst. 

    Der Hurrikan "Harvey" hat sich abgeschwächt. Nachdem der stärkste Wirbelsturm seit mehr als zehn Jahren heute früh die Küste von Texas erreicht hat, tobt er inzwischen mit Windgeschwindigkeiten von rund 170 Kilometern pro Stunde. Besonders betroffen sind bisher die Städte Corpus Christi und Rockport. Eine erste Schadensbilanz wird im Laufe des Tages erwartet.

    Die Bundesregierung hat sich mit Jordanien noch nicht auf ein Stationierungsabkommen für die Bundeswehr-Soldaten geeinigt, die aus dem türkischen Incirlik dorthin verlegt werden sollen. Wie "Der Spiegel" berichtet, will Berlin eine umfassende Immunität vor Strafverfolgung für die rund 250 Soldaten durchsetzen - Jordanien hat das bislang nicht akzeptiert. Die Verlegung ist für Oktober geplant.

    Österreich will die im Zuge der Flüchtlingskrise eingeführten Kontrollen an innereuropäischen Grenzen auf unbestimmte Zeit fortsetzen. Innenminister Sobotka sagte in einem Interview, ohne sichere Außengrenzen der EU könne man auf nationale Kontrollen nicht verzichten. Ähnlich hatte sich zuvor Kanzlerin Merkel in Bad Kissingen geäußert und dabei auch nicht ausgeschlossen, sich gegebenenfalls über den Widerstand der EU-Kommission hinwegsetzen zu wollen.

    Bei der Kanu-WM in Tschechien gibt es zweimal Gold für Deutschland. Tom Liebscher setzte sich überraschend im Kajak-Einer über 1.000 Meter durch. Titelverteidiger Sebastian Brendel gewann zum dritten Mal den Titel im Canadier-Einer über die gleiche Distanz.