BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

Schlagzeilen: BR24/12 | BR24

© BR
Bildrechte: BR

BR24-Schlagzeilen

Per Mail sharen

    Schlagzeilen: BR24/12

    Hunderte übernachten am Flughafen München +++ Fliegerbombe in Augsburg entschärft +++ Zahl der Schwimmbäder seit 2000 um ein Zehntel gesunken +++ Özdemir und AfD kritisieren Besuchspläne Erdogans +++ Mindestens Zehn Tote bei Erdbeben in Indonesien

    Per Mail sharen

    Infolge des Chaos' am Münchner Flughafen mussten in der Nacht zum Sonntag rund 700 Menschen auf Feldbetten übernachten. Hunderte weitere Passagiere wurden in Hotels untergebracht, wie ein Flughafensprecher sagte. Mindestens 2.000 Fluggäste sollten heute auf andere Flüge umgebucht werden. Passagiere müssten sich auf längere Wartezeiten am Airport einstellen. Es gebe weiterhin Flugausfälle und Verspätungen, hieß es. Wegen der Räumung von zwei Abflughallen am Flughafen München waren gestern rund 300 Flüge ausgefallen. 

    Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist in der Nacht in Augsburg entschärft worden. Kurz vor Mitternacht gaben die Einsatzkräfte Entwarnung, die Anwohner konnten wieder zurück in ihre Häuser und Wohnungen. Der 225 Kilogramm schwere Blindgänger war bei Bauarbeiten entdeckt worden. Daraufhin wurde ein Gebiet mit einem Radius von 300 Metern um den Fundort geräumt. Gut 1.000 Anwohner mussten ihre Häuser verlassen.

    In Deutschland ist seit dem Jahr 2000 jedes zehnte Schwimmbad geschlossen worden. Von den damals 6.716 Bädern seien nur noch rund 6.000 übrig, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung auf die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen. Es gebe noch etwa 2.275 Hallen-, 2.700 Frei- und 1.000 Schulschwimmbäder. Die Gesellschaft hatte im vergangenen Jahr mit anderen Verbänden eine "Bäderallianz" gegründet, die Bund, Länder und Kommunen zu mehr Engagement für die Bäder bewegen soll Der Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Roland Schäfer (SPD), forderte eine stärkere Beteiligung des Bundes an der Finanzierung.

    Der Grünen-Politiker Cem Özdemir und die AfD haben den geplanten Staatsbesuch des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan im September in Deutschland kritisiert. Erdogan sei "kein normaler Präsident in einer Demokratie" und solle deshalb auch nicht so empfangen werden, sagte Özdemir den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel lehnt den Besuch ganz ab. Der dpa sagte sie, für eine Einladung gebe es nach Erdogans "dreister Instrumentalisierung des Fußballers Mesut Özil" nach dem Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft "auch nicht den geringsten Grund".

    Bei einem Erdbeben auf der indonesischen Insel Lombok sind am Sonntag mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 40 weitere seien verletzt worden, teilte ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde mit. Im Nationalpark Gunung Rinjani mit dem dritthöchsten Vulkan Indonesiens löste sich ein größerer Erdrutsch. In einem Gästehaus dort wurde eine malaysische Touristin von einer einstürzenden Mauer erschlagen. In einem Gästehaus dort wurde eine malaysische Touristin von einer einstürzenden Mauer erschlagen. Die amerikanische Erdbebenwarte USGS gab die Stärke des Bebens mit 6,4 an. Indonesien gilt wegen seiner Lage auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring als erdbebenanfällig.