BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

Schlagzeilen BR24/12 | BR24

© BR

Symbolbild Schlagzeilen

Per Mail sharen

    Schlagzeilen BR24/12

    Vier Tote in Franken: Haftbefehl gegen Familienvater erlassen +++ Kabinett verabschiedet Paket für Familien +++ Seniorengruppe aus Bayern verunglückt auf der A5 mit Reisebus +++ Albanien gegen EU-Flüchtlingslager +++ Jobgarantie für Löw

    Per Mail sharen

    Die Frau und die drei Kinder, die gestern in Gunzenhausen ums Leben gekommen sind, wurden nach ersten Erkenntnissen der Polizei vom Ehemann und Vater getötet. Wie die Ermittler bei einer Pressekonferenz mitteilten, hat der Mann seine Familie mit einem Messer erstochen. Die Staatsanwaltschaft Ansbach spricht von einem "absoluten Vernichtungswillen". Der mutmaßliche Täter, der derzeit schwer verletzt in einer Klinik im Koma liegt, hat sich nach der Tat vom Balkon der Wohnung gestürzt. Der Mann war mit einem polizeilichen Kontakt- und Annäherungsverbot belegt, weil er vor einer Woche zwei der Kinder geschlagen haben soll.

    Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur finanziellen Entlastung von Familien verabschiedet. Das Paket hat ein Volumen von rund 9,8 Milliarden Euro pro Jahr und soll 2019 in Kraft treten. Dazu gehören die Anhebung des Kindergeldes um monatlich 10 Euro und ein höherer Kinderfreibetrag. Der Entwurf sieht außerdem eine Erhöhung des Grundfreibetrags für alle Bürger vor sowie Steuererleichterungen.

    Bei einem schweren Busunfall auf der A5 in Baden-Württemberg sind am Morgen ein Frau getötet und etwa 30 weitere Insassen verletzt worden. Nach BR-Informationen kam der Bus aus Bayreuth und hatte eine Seniorengruppe an Bord. Nach ersten Erkenntnissen soll der Reisebus auf einen Mülllaster aufgefahren sein.

    Albaniens Regierungschef Edi Rama hat den Bau von Asylzentren der EU auf seinem Staatsgebiet abgelehnt. Sein Land wolle derartige Flüchtlingslager nicht errichten, wenn es bedeute, verzweifelte Menschen irgendwo abzuladen wie Giftmüll, den niemand wolle, sagte er der "Bild"-Zeitung. Auch als Gegenleistung für einen EU-Beitritt werde sein Land keine Flüchtlingszentren einrichten, so Rama.

    Bundestrainer Joachim Löw soll auch im Fall eines frühen WM-Scheiterns der Nationalmannschaft im Amt bleiben. DFB-Präsident Reinhard Grindel stellte Löw, dessen Vertrag bis ins Jahr 2022 läuft, jetzt eine Jobgarantie aus. "Wir haben uns im DFB-Präsidium vor der WM für die Vertragsverlängerung entschieden, weil wir der Auffassung sind, dass der Umbruch, den es nach der WM unabhängig vom Ausgang des Turniers geben wird, von niemandem besser gestaltet werden kann als von Jogi Löw", sagte Grindel der "Frankfurter Allgemeinen".