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Schlagzeilen BR24/12 | BR24

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    Schlagzeilen BR24/12

    Kabinett beschließt Entlastungen gesetzlich Versicherter +++ Facebook teilte Nutzerdaten mit chinesischen Firmen +++ Telefonate in der EU werden billiger +++ Immer weniger Frieden weltweit +++ Polizeigewerkschaft kritisiert bayerischen Asylplan

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    Das Bundeskabinett hat eine Milliardenentlastung für gesetzlich Krankenversicherte beschlossen. Der Entwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn sieht vor, dass von nächstem Jahr an der Zusatzbeitrag von durchschnittlich einem Prozent paritätisch von Arbeitgeber und Arbeitnehmer finanziert wird. Bislang müssen gesetzlich Versicherte diesen alleine schultern. Durch diese Maßnahme sollen Arbeitnehmer und Rentner um 6,9 Milliarden Euro jährlich entlastet werden.

    Das soziale Netzwerk Facebook ist erneut in die Schlagzeilen geraten. Der Internet-Riese bestätigte jetzt Medienberichte, wonach er Nutzerdaten mit mehreren chinesischen Smartphone- und PC-Herstellern über Jahre geteilt hat. Zu den 60 Firmen zählen unter anderem Huawei, Lenovo und TCL. Laut Bericht wurden die Profildaten Karriere- und Bildungshistorie, Beziehungsstatus sowie "Gefällt mir" -Präferenzen abgegriffen. Auch die Daten von Freunden der Nutzer seien offenbar betroffen. Facebook war zuletzt wegen des Datenmissbrauchs durch die Analysefirma Cambridge Analytica stark in die Kritik geraten.

    Telefonate in der EU sollen im nächsten Jahr billiger werden. Darauf haben sich laut EU-Kommission die Mitgliedsstaaten und das Europaparlament verständigt. Demnach sollen von Mitte Mai 2019 an Auslandsgespräche nicht mehr als 19 Cent pro Minute kosten. Für Kurznachrichten werden künftig maximal sechs Cent fällig. Der Kompromiss muss von den EU-Mitgliedern und dem Europaparlament noch offiziell bestätigt werden.

    Um den weltweiten Frieden ist es immer schlechter bestellt. Wie aus dem Globalen Friedensindex des Instituts für Wirtschaft und Frieden hervorgeht, hat sich die Situation zum vierten Mal in Folge verschlechtert. Die Studie bewertet die Lage anhand von Kriterien wie Krieg, Terrorismus, Polizeigewalt und Militärausgaben. Demnach machten 92 Länder Rückschritte, in 71 verbesserte sich die Lage. Die friedlichsten Länder sind Island, Neuseeland, Portugal und Österreich. Die Schlusslichter sind Syrien, Afghanistan, der Südsudan und der Irak. Deutschland landet auf Platz 17. 

    Die Bundespolizeigewerkschaft hat die bayerischen Pläne zum Alleingang in der Asylpolitik scharf kritisiert. Der Bundesvorsitzende Ernst Walter sagte, die "großbayerischen Visionen Söders zur Übernahme von Bundesaufgaben stellten die engagierte und professionelle Arbeit der Bundespolizei in Frage". Das bayerische Kabinett hatte gestern den sogenannten Asylplan beschlossen. Damit will Bayern unter anderem abgelehnte Asylbewerber mit eigenen Charterflugzeugen in ihre Heimat abschieben und dabei speziell geschulte Polizisten einsetzen.