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Schlagzeilen: BR24/12 | BR24

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    Schlagzeilen: BR24/12

    Trump-Kim-Gipfel findet doch statt +++ Neue Sammelklage gegen Weinstein eingereicht +++ Sozialist Sánchez als neuer Regierungschef Spaniens vereidigt +++ Bentele fordert mehr Geld für Pflege +++ Kaum Überprüfung von Integrationskurs-Anbietern

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    Der zwischenzeitlich abgesagte Gipfel von US-Präsident Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim findet nun doch statt. Wie Trump nach einem Gespräch mit einem nordkoreanischen Unterhändler im Weißen Haus erklärte, wird das Treffen wie ursprünglich geplant am 12. Juni in Singapur beginnen. Zugleich dämpfte der US-Präsident die Erwartungen. Er betonte, dass die Zusammenkunft der Beginn eines Prozesses zur Denuklearisierung Nordkoreas sei, dem wohl mehrere Treffen folgen werden

    Wegen sexueller Übergriffe haben drei Frauen eine neue Sammelklage gegen den früheren Filmproduzenten Harvey Weinstein eingereicht. Wie aus der Klage hervorgeht, wirft eine der Frauen dem einstigen Hollywoodmogul vor, sie 2011 bei einem geschäftlichen Treffen vergewaltigt zu haben. Über hundert Frauen, darunter bekannte Schauspielerinnen, werfen Weinstein vor, sie sexuell belästigt oder gar vergewaltigt zu haben.

    Spaniens Sozialistenchef Sánchez ist von König Felipe als neuer Regierungschef vereidigt worden. Die Partei des 46-jährigen Politikers hatte vorher den konservativen Regierungschef Rajoy mit einem konstruktiven Misstrauensvotum zu Fall gebracht. Auf Sánchez wartet eine schwierige Aufgabe. Er muss schnell ein Regierungsprogramm vorlegen und dafür eine Mehrheit im Parlament finden. Dort verfügt seine Partei allerdings nur über 84 von insgesamt 350 Sitzen.

    Die neue Präsidentin des Sozialverbands VdK, Bentele, fordert von der Bundesregierung mehr Investitionen in die Pflege. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk sagte Bentele, der Plan von Bundesgesundheitsminister Spahn, in der Pflege 13.000 mehr Stellen zu schaffen, sei zwar gut. Das reiche aber bei weitem nicht aus. Zugleich frage sie sich, wie Spahn die neuen Stellen besetzen will - es fehle bereits jetzt an Fachpersonal.

    Die Träger von Integrationskursen für Flüchtlinge werden nach Medienberichten kaum überprüft. Wie die Nürnberger Nachrichten und die Welt am Sonntag berichten, hat sich Innenminister Seehofer in der jüngsten Sondersitzung des Bundestags-Innenausschusses kritisch dazu geäußert. Sitzungsteilnehmer erklärten, Seehofer habe die Kontrolle als "äußerst dürftig" bezeichnet. Im Durchschnitt würden nicht einmal zehn Prozent der Integrationsträger geprüft, in einigen Bundesländern sei es auch nur ein Prozent.