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    Schlagzeilen BR24/12

    Bundespolizei sprengt Schleuser- und Zuhälternetzwerk +++ Höhere Löhne im öffentlichen Dienst: Kommunen in Sorge +++ Razzien bei Porsche wegen Dieselskandal +++ 15-Jähriger Junge aus Passau ist an Blut erstickt +++ Sirenen-Probealarm in ganz Bayern

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    Bei einer großangelegten Razzia in zwölf Bundesländern gegen die Organisierte Kriminalität hat die Bundespolizei heute früh sieben Verdächtige verhaftet und mehr als 100 vorläufig festgenommen. Im Mittelpunkt stehen gefälschte Visa, Menschenhandel, Zuhälterei und Zwangsprostitution von Thailänderinnen. Hauptbeschuldigte ist eine 59 Jahre alte Frau aus Thailand, die in Siegen wohnt und dort verhaftet wurde. 

    Der Tarifstreit im öffentlichen Dienst ist beigelegt. Die Beschäftigten von Bund und Kommunen sollen laut Tarifparteien in drei Stufen im Schnitt 7,5 Prozent mehr Geld bekommen, die Laufzeit beträgt 30 Monate. Der Deutsche Städtetag hat den Tarifabschluss im öffentlichen Dienst als vertretbar bezeichnet, sieht allerdings Probleme auf finanzschwache Kommunen zukommen. Mehrausgaben von mehr als sieben Milliarden Euro über die vereinbarte Vertragslaufzeit von 30 Monaten seien vor allem für strukturschwache Städte schwer zu verkraften, so Städtetagspräsident Lewe. 

    Im Abgasskandal durchsuchen Staatsanwälte und Einsatzkräfte der Landeskriminalämter Baden-Württemberg und Bayern mehrere Objekte des Autobauers Porsche. Die Ermittlungen richten sich gegen Mitarbeiter der Porsche AG wegen des Verdachts des Betruges und der strafbaren Werbung. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Stuttgart geht es um mögliche Manipulationen der Abgasreinigung von Dieselautos. Die Behörden sprachen von mindestens drei Beschuldigten, einer von ihnen sei Mitglied des Porsche-Vorstandes. 

    Der 15-jährige Maurice K. ist an den Folgen einer Schlägerei gestorben. Das hat die Obduktion ergeben. Demnach atmete er Blut ein und erstickte. Den Ermittlern zufolge hatten sich zwei Jugendliche am Montag in der Passauer Innenstadt verabredet, um einen Streit zu klären. Es kam dann zu einer Prügelei mit mehreren Beteiligten. Maurice K. war zusammengebrochen und später im Krankenhaus gestorben. Gegen fünf Tatverdächtige wurden Haftbefehle erlassen. Die Polizei sucht noch immer Zeugen des Vorfalls. 

    In ganz Bayern sind vor einer Stunde die Sirenen-Warnsysteme getestet worden. Landesweit war um 11 Uhr eine Minute lang ein auf- und abschwellender Heulton zu hören. Allerdings nur in jenen Gemeinden und Städten, die über entsprechende technische Anlagen verfügen. Der Probealarm dient dazu, die Sirenen auf ihre Funktionsfähigkeit hin zu testen und die Bevölkerung mit dem Signal vertraut zu machen.