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    Schlagzeilen: BR24/12

    Ein Toter und viele Verletzte bei Busunfall auf A3 +++ Israel wirft Palästinensern gezielte Provokation vor +++ Ostermärsche erreichen Höhepunkt +++ Nordkorea nimmt an Olympischen Spielen 2020 teil +++ Rosenheimer stürzt in Tirol tödlich ab

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    Ein voll besetzter Reisebus aus Belgien ist auf der A3 bei Weibersbrunn (Landkreis Aschaffenburg) verunglückt. Dabei kam der Busfahrer ums Leben, als er mit seinem Fahrzeug auf einen langsam fahrenden Lkw auffuhr. 18 Menschen seien verletzt worden, drei davon schwer, teilte die Polizei mit. Das belgische Busunternehmen versprach auf seiner Website eine vollständige Aufklärung des Unglücks. "Wir sind noch dabei, Informationen zu sammeln und versuchen, erst die Familien zu benachrichtigen. Wir werden eine Mitteilung machen, sobald wir alle nötigen Informationen haben", hieß es.

    Israel hat der im Gazastreifen herrschenden Hamas nach den blutigen Zusammenstößen mit 16 Toten eine gezielte Provokation vorgeworfen. "Was wir gestern gesehen haben, war ein organisierter Terrorakt", sagte der israelische Armeesprecher Ronen Manelis. Die große Mehrheit der Todesopfer kenne man "als Terroraktivisten". Von einer friedlichen Demonstration der Palästinenser könne keine Rede sein, die Soldaten seien mit "purer Gewalt" attackiert worden. Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas hat für heute einen nationalen Trauertag zu Ehren der am Freitag getöteten Palästinenser ausgerufen. "Die hohe Zahl der Märtyrer und Verletzten während unbewaffneter Volksdemonstrationen unterstreicht die Notwendigkeit für die Intervention der internationalen Gemeinschaft", erklärte er.

    Die Ostermärsche der Friedensbewegung erreichen heute mit Aktionen in 13 Bundesländern ihren Höhepunkt. Friedensinitiativen haben unter anderem in Berlin, Schwerin, Köln und Wiesbaden und zu Demonstrationen aufgerufen. In Bayern finden Ostermärsche unter anderem in München, Traunstein, Miesbach, Würzburg, Aschaffenburg, Erlangen, Ansbach, Augsburg und Maxhütte statt. die Veranstalter fordern, statt in Rüstung in Bildung, Gesundheit, Umwelt und Wohnen zu investieren. Außerdem wollen die Ostermarschierer die Bundesregierung aufrufen, ein Verbot von Atomwaffen zu unterstützen. 

    Nordkorea wird an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio und den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking teilnehmen. Eine entsprechende Zusage habe er von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un erhalten, bestätigte IOC-Präsident Thomas Bach nach einem dreitägigen Besuch in Nordkorea: "Sie haben uns mitgeteilt, dass sie definitiv an den Spielen 2020 und 2022 teilnehmen werden." Die Gespräche mit Kim während seiner Visite in Pjöngjang bezeichnete Bach als "fruchtbar".

    Ein 68-jähriger Mann aus dem Landkreis Rosenheim ist gestern Abend beim Abstieg aus dem Kaisertal nahe Kufstein rund 80 Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei zog sich der Bergsteiger schwerste Kopf- und Brustverletzungen zu. Der Rettungshubschrauber brachte den Mann ein Krankenhaus nach Rosenheim, wo er noch am selben Tag verstarb