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Schlagzeilen BR24/12 | BR24

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    Schlagzeilen BR24/12

    Bundesrat will der NPD Staatsgeld entziehen +++ Deutsche Bank macht weiter Verluste +++ Tausende Beschäftigte der Autoindustrie legen Arbeit nieder +++ Fast 100 Übergriffe auf Christen in Deutschland in 2017+++ 1:1 im Tennis-Daviscup gegen Australien

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    Der rechtsextremen NPD droht das finanzielle Aus. Der Bundesrat beschloss einstimmig, einen Antrag beim Bundesverfassungsgericht zu stellen, um die Finanzierung der Partei zu stoppen. Vor rund einem Jahr war vor dem Bundesverfassungsgericht ein Verbotsantrag der Länder gescheitert. Die Richter in Karlsruhe hatten aber auf die Möglichkeit hingewiesen, die staatliche Parteienfinanzierung zu ändern. Der Bundestag beschloss daraufhin 2017 eine Änderung des Grundgesetzes.

    Die Deutsche Bank schreibt das dritte Jahr in Folge rote Zahlen. Wie Deutschlands größtes Geldhaus am Vormittag mitteilte, gab es im vergangenen Jahr einen Verlust von einer halben Milliarde Euro. Die Deutsche Bank begründete das Minus unter anderem mit Milliardenbelastungen infolge der US-Steuerreform. 

    Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie haben tausende Beschäftigte der Autobauer ihre Arbeit niedergelegt. An dem Warnstreik beteiligen sich nach Gewerkschaftsangaben allein bei BMW rund 20.000 Mitarbeiter. Bei Audi sind es mehr als 30.000. Die Bänder sollen 24 Stunden lang still stehen. In Baden-Württemberg sind Daimler und Porsche betroffen. Die Arbeitgeber wollen nach Aussage von Gesamtmetall-Chef Dulger am Montag zurück an den Verhandlungstisch kehren.

    Im vergangenen Jahr hat es in Deutschland fast 100 gezielte Angriffe auf Christen gegeben. Darunter war laut Bundeskriminalamt auch ein Mord in Prien am Chiemsee. Außerdem gehören neun Körperverletzungen und ein Fall von Brandstiftung dazu. In mindestens 14 Fällen seien "christenfeindliche Straftaten" zwischen Asylbewerbern und Flüchtlingen begangen worden. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sagte den Funke-Zeitungen, Integration in Deutschland bedeute, "ohne Wenn und Aber" die christlich-abendländische Wertekultur zu tolerieren. Wer hier leben wolle, müsse sich zwingend von einer christenfeindlichen Gesinnung verabschieden.

    Beim Davis Cup hat das deutsche Team den 1:1-Ausgleich hinnehmen müssen. Jan-Lennard Struff verlor gegen die australische Nummer eins, Nick Kyrgios, in drei Sätzen. Zuvor hatte Alexander Zverev seine Partie in fünf Sätzen gegen Alex de Minaur gewonnen. Morgen steht das Doppel im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale an.