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Schlagzeilen BR24/12 | BR24

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    Schlagzeilen BR24/12

    Uni Aachen dementiert Diesel-Zusammenhang bei NOX-Studie +++ Zweite Runde der Koalitionsverhandlungen +++ Chancen für sozial benachteiligte Schüler verbessert +++ Prozess um Dieselfahrverbot in München +++Team Russland von Paralympics ausgeschlossen

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    Stickstoff-Dioxid-Versuche mit Menschen haben nach Angaben der Universität Aachen keinerlei Verbindungen zum Abgasskandal. Wie der zuständige Institutsleiter Kraus sagte, befasste sich die Studie mit dem Stickstoffdioxid-Grenzwert am Arbeitsplatz. Weil der Grenzwert herabgesetzt worden sei und es keine entsprechenden Studien gegeben habe, seien 25 gesunde Menschen Stickoxid-Werten ausgesetzt worden, die unterhalb der Belastungen am Arbeitsplatz lägen.

    Union und SPD haben ihre Koalitionsverhandlungen in den Arbeitsgruppen fortgesetzt. Zum ersten Mal kommt auch die Arbeitsgruppe Gesundheit zusammen. Sowohl CDU als auch SPD haben mit Gesundheitsminister Hermann Gröhe und der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer wichtige Vertreter in diese Gruppe entsandt. Dreyer zeigte sich zuversichtlich, dass man zu guten Ergebnisse kommen werde, da bereits am Wochenende viele Vorabsprachen getroffen worden seien.

    Immer mehr Schüler in Deutschland entwickeln sich trotz eines bildungsfernen Elternhauses in ihren Leistungen gut. Das geht aus einer OECD-Studie hervor, die heute vorgestellt wurde. Dabei geht es um Fähigkeiten in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Laut dieser Studie lag der Anteil der Kinder, die auch unter schwierigen familiären Voraussetzungen schulisch gut abschnitten, im Jahr 2006 noch bei 25 Prozent, 2015 bei über 32 Prozent. Er sei damit so stark gestiegen wie in kaum einem anderen OECD-Land.

    Mit Kritik der Richterin am Verhalten des Freistaats hat am Verwaltungsgericht München der Prozess um die Vorbereitung eines Dieselfahrverbots für München begonnen. Nach Ansicht der Vorsitzenden Richterin Martina Scherl missachtet der von der Regierung von Oberbayern veröffentlichte Entwurf eines Luftreinhalteplans die einschlägigen Verwaltungsgerichtsurteile. Die Deutsche Umwelthilfe hat den Freistaat erneut vor Gericht gebracht.

    Die russische Mannschaft ist von den kommenden Winter-Paralympics in Pyeongchang ausgeschlossen worden, einzelne Behindertensportler des Landes dürfen aber unter neutraler Flagge starten. Das gab das Internationale Paralympische Komitee vor dem Hintergrund des Dopingskandals bei den Winterspielen 2014 heute in Bonn bekannt.