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Schlagzeilen BR24/12 | BR24

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    Schlagzeilen BR24/12

    Drei Tote bei Zugunglück nahe Mailand +++ SPD und Union streiten weiter über Sondierungspapier +++ Antragsrekord bei Rente mit 63 +++ EuGH erklärt Massenklage gegen Facebook für unzulässig +++ Orkan "Friederike" kostet eine Milliarde Euro

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    Bei einem Bahnunglück in der Nähe von Mailand sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Etwa 110 Menschen wurden verletzt, zehn von ihnen schwer. Mehrere Menschen sollen in den Waggons noch eingeklemmt sein. Der Pendlerzug war am Morgen auf dem Weg von Cremona nach Mailand aus bislang ungeklärten Gründen entgleist.

    Der Streit zwischen Union und SPD über die Inhalte des Sondierungspapiers geht weiter. Bundesfamilienministerin Katarina Barley von der SPD pocht auf Verbesserungen beim Familiennachzug für Flüchtlinge. Im ARD-Morgenmagazin sagte sie, auch bei den Themen "sachgrundlose Befristung von Arbeitslosen" und dem "Ausstieg aus der Zwei-Klassen-Gesellschaft" in der Medizin müsse noch einmal verhandelt werden. Die stellvertretende CSU-Vorsitzende Dorothee Bär sieht vor allem beim Thema Flüchtlinge alle Spielräume ausgeschöpft. Grundsätzlich bekannte sie sich aber zu einer GroKo.

    2017 haben so viele Menschen wie noch nie einen Antrag auf die abschlagsfreie Rente mit 63 gestellt. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf die Rentenversicherung berichtet, sind rund 253.000 Anträge eingegangen - fünf Prozent mehr als 2016. Damit ist der höchste Stand seit der Einführung 2014 erreicht. Die abschlagsfreie Rente mit 63 wird dann gezahlt, wenn ein Arbeitnehmer 45 Versicherungsjahre aufweisen kann.

    Der Europäische Gerichtshof hat eine geplante grenzüberschreitende Massenklage gegen Facebook in Österreich für unzulässig erklärt. Demnach darf ein Datenschützer dort nicht im Namen Tausender ausländischer Nutzer gegen das soziale Netzwerk vor Gericht ziehen. In eigener Sache dürfe der Österreicher jedoch sehr wohl in seiner Heimat gegen den Internetgiganten klagen, erklärten die obersten EU-Richter.

    Die Versicherungsbranche hat die vom Wintersturm Friederike verursachten Schäden mit jetzt rund einer Milliarde Euro deutlich nach oben korrigiert. Am Freitag lag die Schätzung noch bei etwa 500 Millionen Euro. 90 Prozent des Schadens entfällt auf Gebäude, der Rest auf Fahrzeuge. "Friederike", die vor einer Woche in einem breiten Streifen über Deutschland hinweggezogen war, ist damit nach "Kyrill" der zweitschwerste Wintersturm der vergangenen 20 Jahre